Senioren Union
Berichte
26.09.2022
Verleihung der "Goldenen Medaille für Verdienste um Versöhnung und Verständigung unter den Völkern" an LECH WALESA

Bei der Verleihung der "Goldenen Medaille für Verdienste um Versöhnung und Verständigung unter den Völkern" in der Französischen Friedrichstadtkirche am 26.09.2022 in Berlin würdigte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wolff,  die besonders herausragende Leistung von Lech Walesa Friedensnobelpreisträger, Vorsitzender der Gewerkschaft Solidarnosc, Staatspräsident Polens. Nach einem Grußwort von Paul Ziemiak MdB hielt die Festrede Dr.Wolfgang Schäuble MdB. 

15.09.2022
Bootsfahrt auf der Saale 15. September 2022

Bootsfahrt auf der Saale  anschließend treffen mit der SU Bernburg

 

Gedicht über unsere Saalefahrt in Bernburg am 15.09.2022

 

Nach einer angemess'nenPause

war's uns zu viel, das „stets zu Hause“

und wir wollten alle

 fahren auf der Saale.

 

's ist schon fast Mittagsstunde,

da traf sich uns're Runde

an der Anlegstelle,

das Wetter? Gut und helle!

 

Uns freute sehr das Wiedersehen,

konnten froh an Bord nun gehen.

Der Alltag grüßt uns nur von weitem.

Wir tauschten fröhlich Neuigkeiten.

 

Der Fluss strömt ruhig durch sein Bett,

leicht gekräuselt die Wasserfläche.

Hochgeklappt wird jetzt der Steg.

Passt auf, wie ich  „in See“ jetzt steche!

 

Des Schiffes Diesel stampft tief unten,

mich freut das alles wie ein Kind,

wir haben jetzt den Kurs gefunden

von der Fahrt, auf der wir sind.

 

Ach so? Ihr wolltet auch noch wissen

wie denn das Schiff geheißen hat?

Die „Saalefee“ fährt uns beflissen

zuerst stromauf und dann stromab.

 

Weil auch keiner hungern soll

sorgt man sich um des Leibes Wohl.

 

Interessant auch viele Boote,

die – am Ufer aufgereiht -,
leise schaukelnd lagen,

jedes 'ne besond're Note

manche alt und manche neu

und sagen ebenfalls „Ahoi!“.

 

Eh' wir 's haben uns gedacht

hat unser Schiff schon halt gemacht.

 

Ein kleines Stück von hier stromauf

man sich einen Kaffee kauf.

 

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Gaststätte „Reimann“ - ,

den Bernburgern wohlbekannt - ,

unsern reichen Zuspruch fand.

 

Vor läng'rer Zeit schon so geplant

ist dort ein Treffen angebahnt

mit den Bernburger Senioren:

'ne neue Freundschaft wird geboren.

 

Herr Jürgen Weigeld ist hier Chef,

der „Ja“ sagte zu diesem Treff.

„Gemeinsam!“ die Initiative!

Wir  dachten schon , dass dies gut liefe!

 

Frau Take hatte die Idee,

mit Erfolg! Wie man jetzt seh'!

 

Ich hatt' am Fenster einen Blick

auf das würd'ge Bernburg-Schloß.

Einst hoher Herren großes Glück,

welch ein freundlich-schönes Los!

 

Die Ansicht ist tatsächlich schön,

einmalig! möcht' man sagen.

Dazwischen Saalewellen gehn

seit unendlich vielen Tagen.

 

Wolken zieh'n am Himmelszelt,

schauen auf die Erde,

weit hinüber alle Welt,

erzählen Gottes Ehre.

 

Machts gut! Ihr lieben Freunde von der Senioren CDU!

Es war mir eine Freude!

Dank! Dass Ihr gehört mir zu!

Dies sei es nun für heute.                                                                                                           Köthen, den 17.09.2022

Gedicht von Reinhard Schmidt

 

Ganz herzlichen Dank an Marlies und Günter Mägdefrau für die Organisation und an Reinhard Schmidt für´s Gedicht.

01.07.2022
Wahlkreis - Sommerfest der CDU in Deetz

Wahlkreis-Sommerfest der CDU in Deetz am 01.07.2022

 

Wisst ihr wo wir gestern waren?

Zum Sommerfest, dem wunderbaren,

in Deetz, nicht weit von Zerbst gelegen,

nicht nur des schönen Wetters wegen.

 

Am Bahnhofshauptgebäude

von Köthen stehn die Leute

und warten auf den Bus,

der doch bald kommen muss.

 

Doch, da kommt er ja schon an!

Ein junger Mann nimmt in Empfang

vom Wahlkreisbüro Wittenberg.

(Fürwahr, der ist bestimmt kein Zwerg!)

 

Zwei Meter drei, wie wir erfahren.

Sepp Müller ist sein Name.

Ganz angetan wir waren,

reist heute ohne Dame.

 

Auf gehts, zur nächsten Haltstation.

Bald sind wir in Aken schon!

 

Und, woran ich gerne denke:

's gab unterwegs Getränke.

So was nenn' ich aufmerksam,

dass man uns so entgegen kam.

 

Bald kam das letzte Stück der Straße.

Sie schüttelte den Bus ohn' Maße.

Und auf einer großen Wiese

grasten Alex und auch Liese.

 

Dann stand er endlich still, der Bus,

wovon man sich erholen muss,

und frohen Schrittes gingen wir

zum aufgestellten Zelt allhier.

 

Drinnen drängten sich die Leute.

Alle woll'n genießen heute.

 

Herr Müller, den wir schon beschrieben,

begrüßt von Herzen all die Lieben,

die sich hier eingefunden haben,

um sich an Leib und Seel' zu laben.

 

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Mit andern, die das Wort ergriffen:

'ne kurze Rede, wohl geschliffen,

stimmt uns auf die Feier ein,

Herr Borgward lässt uns fröhlich sein.

Fraktionsvorstand von Anhalt-Sachsen!

Dies Amt, das ist ihm zugewachsen!

 

Des weiteren kam dann zu Wort

Herrn Kees de Vries von diesem Ort.

Die Landwirtschaft – sein Lebenskreis -,

betreibt er gut, was jeder weiss.

 

Neuerdings die Politik

findet Frau'n im Amte schick.

So auch Frau Weidinger, Franziska

fand auch zur Politik ein Ja.

Sie ist vom Land Ministerin

und Sekretärin von dem Staat!

'ne Frau im Amt - das macht doch Sinn -,

die wirklich was zu sagen hat!

Vertritt hier und heut' Herrn Haseloff,

in seinem Sinn der Redestoff!

 

Dann wäre noch zu nennen:

Herr Mario Zeising. (Die meisten werden ihn ja kennen).

Als Landesgeschäftsführer der CDU,

hör'n gern wir seinen Worten zu.

 

Dann sprach Herr Karschunke, Mario,

als Generalsekretär vom Sachsen-Anhalt-Land,

der ebenfalls gute Worte fand.

 

Noch manches wär' zu sagen,

doch knurrte uns der Magen.

Die Frau von Kees de Vries dann kam

und kündigte die Mahlzeit an,

auf dass gesättigt würd' der Saal.

So konnten wir uns alle stärken

und neue Kräfte merken.

 

Würstchen und auch Gulaschsuppe

schmeckten gut der ganzen Truppe.

Es lebten die Gespräche auf.

Der Nachmittag nimmt sein' Lauf.

 

 

 

 

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Dann seh' ich draußen vor dem Zelt,

was uns allen gut gefällt:

Wie Herr Müller MdB

freundlich auf seine Leute seh,

 

und verteilt Geschenke,

(Wohlverdient! Ich denke.)

Nach der harten Arbeitswelt

jede frohe Stunde zählt.

Die Crew-Mitglieder, fast alles Frauen.

Er kann auf ihre Mitarbeit bauen.

 

Ich bekomme und bin froh

 Visitenkarten vom Büro,

von Frau Kathrin Benedickt,

die freundlich guckt und dabei nickt.

 

Die Takte einer Trommelband

gehen in Herz und Ohr:

EL AB SURDO sie sich nennt,

stellt euch das mal vor!

 

Dann lässt sich's Kees de Vries nicht nehmen

uns seine Kühe vorzuführen,

zu einem Rundgang uns bequemen,

damit wir etwas Landluft spüren.

 

Kinder, Kinder Kinder!

Beinah tausend Rinder

 

Mit lautem „Muhhh!“ die Buntgefleckten

an ihrem schönen Futter leckten.

Sechs Stunden Weide jeden Tag,

was ihnen sehr gefallen mag!

 

Zum Melken – habt ihr es geseh'n -,

müssen die Kühe Schlange steh'n.

Sie wissen selbst die Zeit und Stunde,

wann sie dran sind in der Runde.

 

Wird eine Kuh mal Mutter

ist auch alles in Butter.

Der Bauer wacht da Tag und Nacht

ob sie schon was zur Welt gebracht.

 

 

 

 

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So kommt es, dass die Kühe

lohnen alle Mühe.

Bio-Milch wird angestrebt, 

was dann etwas den Preis anhebt.

 

Obwohl der Tag nicht allzu heiß

gab es am Ende noch ein Eis.

 

So war an alles gut gedacht,

was einem Menschen Freude macht.

 

Auf der Wiese vor dem Zelt

waren Oldthimer vorgestellt.

Diese alten Herrn und Damen

(Wer weiß, woher die denn nur kamen?)

machten Eindruck, und, na klar

jedermann begeistert war.

 

Fangen wir an beim Veteran

und sehen uns den Ford mal an.

Unter seiner Motorhaube

noch wenig Technik, wie ich glaube.

Aber Schönheit zählt noch mehr!

Ihn anzusehen freut uns sehr!

 

Der zweite von links ein Wartburg war,

eine Limousine.

Ein Liebhaberstück auch dieses war

und weckte alle Sinne.

 

Gleich daneben reiht sich ein,

ein Wartburg Camping,

Ach, wie fein!

Reliquien der DDR,

wer's damals hatte

freute sich sehr.

Ein Zweitaktmotor dieser Zeit

brachte damals schon Besitzer weit.

 

Ein' Mecedes Sport-Coupe'

ich dann gleich daneben seh'.

Darin man ziemlich niedrig saß,

Beim schnellen Fahren großer Spaß!

 

Dann schaun uns zwei „Käfer“ freundlich an

der große Erfolg von VW

ein beliebtes Auto! Mann o Mann!

 

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Ich glaub' 's stand noch ein Ford daneben,

ebenfalls mit Innenleben.

Auch dieser war - ,

ich glaub's ganz hell -,

ein wunderschönes Sportmodell.

 

Soweit ein Schmaus auch für die Augen,

an alten Autos, die was taugen.

 

Auch schöne Stunden fliehen schnell,

noch ist der Abendhimmel hell.

 

Herr Müller spricht die Abschiedsworte,

nach dem Erlebnis schönster Sorte.

Die Freude der Gemeinsamkeit

noch länger uns erhalten bleibt

Weiter geht’s an allen Orten

 

Lebt wohl! Ihr Freunde allesamt

aus dem Sachsen-Anhalt-Land!

 

Dank allen, die haben mitgewirkt,

der Abend soviel Schönes birgt,

wovon wir noch lange zehren.

                                                                Köthen, den 03.07.2022

 

20.06.2022
Unsere 3 Tagefahrt diesmal zur Huysburg / Quedlinburg 20. Juni 2022

Eine Fahrt zum Kloster Huysburg vom 20. bis 22.06. 2022

 

Ich sitze hier in meinem Zimmer,

ein Vöglein draußen singt ein Lied,

hier bliebe ich am liebsten immer,

weil mein Aug' so viel Schönes sieht.

 

Ein Kurzurlaub war angesagt,

wenn du dem Alltag willst entfliehen,

drum gern man eine Reise wagt:

Die Ziele locken uns und ziehen

uns los von Sorgen und von Mühen.

 

In der Nacht vorm Reisetag

es draußen heftig regnen mag.

Gewitter, Blitz und Schauer

erfreuen da so manchen Bauer.

Aufatmen kann nun die Natur,

erfrischend ist die Regentour.

 

Das erste Ziel ist Aschersleben.

Herzlich gegrüßt seid alle hier!

Jetzt soll es eine Führung geben.

Der junge Mann, der uns betreut,

spricht über die Geschichte heut'.

 

Herr Peters hat sich schlau gemacht,

weiß viel von früher. Wohl bedacht

beleuchtet er von vielen Seiten

des Ortes Freud' 

und auch das Leiden

im Laufe einer läng'ren Zeit.

Sie liegt zurück, ach, schon so weit.

 

Vom Bischof und vom Landesherrn

erklärt er alles gut und gern.

Und nun, ein Abriss auf die Schnelle:

Im Jahr 1058 die erste Kapelle,

und nach 22 Jahr

der Baubeginn der Kirche war.

 

Der Graf von Ballenstedt muss her,

genannt vom Volk „Albrecht, der Bär“.

Zeitweise Herzog vom Land Sachsen

sah er die Stadt erblüh'n und wachsen.

Eine bedeutende Persönlichkeit

war er doch zu dieser Zeit!

 

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Gründer der Mark Brandenburg

und dem Anhalt-Fürstentum.

Ging ein in die Geschichte nun.

 

Das Stadtrecht der Stadt Aschersleben

hat ihr ein weiser Fürst gegeben,

es kam von Heinrich II.

Soweit der Anfang nur von weitem.

Und noch manches Int'ressante

uns Herr Peters nannte.

 

Dann kamen wir in ein Geschäft

für Naturprodukte,

einmalig in seiner Art,

man staunte nur und guckte.

 

Vorbei an alten Nähmaschinen

und einer Auswahl überreich.

Ließen wir uns mit Kaffee bedienen,

und – wirklich – kamen dann auch gleich,

als wir uns gelassen nieder,

die Lebensgeister alle wieder.

 

Doch auch dieses will ich sagen:

Wir brauchten was für unsren Magen.

Wir gingen in die „Schwarze Küche“

und stärkten uns dort zur Genüge.

 

Ab in die Autos! Es geht weiter!

Unsre Stimmung: Froh und heiter.

 

Bald in Huysburg angekommen,

die Zimmer in Besitz genommen, 

dann wohlverdiente Mittagspause

in diesem wunderschönen Hause.

 

Dann trafen wir uns zur Abendstunde

im Saal zu der Begrüßungsrunde.

Da strahlten alle 15 Leute,

berichteten von einst und heute,

ein jeder frei von seinem Leben,

was es da Schönes hat gegeben.

 

Mit ein wenig Phantasie

(bekanntlich fehlt uns die ja nie!)

erzählten wie beim Lagerfeuer

wir unsres Daseins Abenteuer.

 

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(Natürlich war'n wir du auf du,

nachdem bekannt war'n wir im Nu.)

Jeder wusste nun vom Andern

wie es war, sein Lebenswandern.

 

Nach einer wohlbehüt'en Nacht

am Morgen schon die Sonne lacht.

Das Frühstück kann sich sehen lassen,

die Löffel klappern in den Tassen.

Gespräche leben auf und wir

finden es ganz herrlich hier.

 

Von der Kirche nun erzähl der Bruder Daniel!

 

Dieses Klosters Gastfreundschaft

besteht seit 1000 Jahren schon.

Darin kaum eine Lücke klafft,

zufried'ne Gäste sind der Lohn.

 

Doch nun zur Kirche und zum Bruder,

der all's erklärt so liebevoll.

Die Schätze zeigen! Ja, das tut er!

Die Malkunst, sie ist wirklich toll!

Seine gute Redegabe 

uns die nächsten Stunden labe!

Eine Füll' Information!

Red' zu uns! Wir hören schon!

 

Beginn war in einem Rondell,

das gewidmet war so hell

für den lieben Heilgen Geist,

Herrn Jesus und Gott Vater selbst.

 

Ausführlich hören wir Geschichte

durch wechselvolle Zeiten,

zeigt alles uns in Gottes Lichte,

wir verstehen es von weitem.

 

Soviel ist uns allen klar,

dass hier Gottes Führung war,

durch gut' und böse Tage:

Gut geführt, ganz ohne Frage!

 

Und des Kirchenschiffes Decke

ist bemalt zum Andachtszwecke

mit Gemälden wunderbar.

Ganz hohe Kunst! Das ist ja wahr!

 

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Weiter ging's zum Chorgestühl.

Im Stehen sitzen die Klosterbrüder!

Das ist ja toll! Man lacht mal wieder!

 

Refektorium und Speisesaal

er erklärt von Mal zu Mal,

von Tür zu Tür durch alle Räume,

dass man nichts Wichtiges versäume!

 

Wenn es sich um die Kleidung handelt,

muss man sagen: Sehr gewandelt

haben sich da Art und Zweck

im Laufe der Jahrhunderte,

dass man sich da nicht wundere:

 

Doch ein Mönch, der trug schon immer

schwarze Kleidung wie auch immer.

Zurückhaltung ist angesagt, 

wenn ihr die schwarze Kutte tragt!

Dran kann erkennen jedermann:

„Mir kommt es nur auf Jesus an!“

 

Zwar abgeschieden von der Welt

der Mönch doch zur Bereich'rung zählt

in uns'rem Erdenleben.

 

Die Kukulle für kalte Tage

schützt auch vor Regen ohne Frage.

Schaut euch den lieben Daniel an!

Auch als Mönch man fröhlich sein kann!

 

Habt ihr es alle mitbekommen?

Wir wollen noch nach Halberstadt!

Die Zeit dafür haben wir genommen,

weil man dort viel zu sehen hat.

 

Also, in die Autos und dann los!

Es wird schön! Das sag ich bloß!

Wir waren bald am Ziel,

hatten der Erwartung viel.

 

Im Rathauszentrum allzumal

wir nahmen ein das Mittagsmal.

 

Der nächste Treffpunkt ist der Dom.

Der ist berühmt, das weiß ich schon.

 

 

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Ehrfurcht gebietend das Gebäude,

wie zur Bauzeit, so auch heute.

Frau Dörrie`, die Führerin,

führt uns zuerst ins Hauptschiff ein,

staunend ich blick nach oben hin

und fühle mich ganz winzig klein.

 

Die Säulen steigen steil empor,

von der Orgel bis zum Chor.

Kaum find't das Auge einen Halt.

Nachempfunden ist der Wald.

 

Schwindelnde Höhe bringt dahin,

dass Ewigkeit kommt in den Sinn.

Wir haben drei Dimensionen,

sind erdgebundene Personen.

Aber das hier sagt uns klar:

Der Bauherr Gottes Diener war!

 

Die Schönheit tut es nicht alleine!

„GOTT ist groß“, sagen die Steine!

Beeindruckt sinkt der Blick nach unten,

hat eine Spur von Gott gefunden!

 

Dann ging es in die Nebenschiffe.

Glasfenster auch von großer Höhe

zeigen uns Apostelbriefe

und Bilder von des HERREN Leben,

ganz farbenfroh uns dar gegeben.

 

Der Domschatz ist hier wohl erhalten,

kann seine Schönheit voll entfalten.

 

Jahrhunderte! Sie sind vergangen,

sind für die Nachwelt eingefangen.

Gedämpftes Licht in allen Räumen,

wir wollen nichts davon versäumen!

 

Bewundernswert die Teppiche!

Viel,viel tausend Nadelstiche

haben sie zusammen gefügt.

Die Beschreibung nicht genügt!

 

'Ne sehr, sehr lange Teppichbahn

zieht dann uns're Blicke an.

Wie – um alles in der Welt - ,

wurde das nur hergestellt?

 

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Wieviel Meter war sie lang?

Man hätt' sie müssen messen,

ruht still im gläsern' großen Schrank,

wird von uns nicht vergessen.

 

Was man zur Zeit dort hatte,

war'n über tausend Exponate.

Gold, Messgewänder, Edelsteine,

Reliquien von hohem Wert,

Handarbeiten – was für feine! - ,

ihr Aussehen die Künstler ehrt.

 

Die Wimper war schon müde

von soviel Schmuck und Güte.

 

Vor des Domes Eingangstür

trafen uns're Freunde wir.

Fuhren tief bewegt nach Hause,

brauchten 'ne Erholungspause.

 

Der Abend war dann wieder schön.

Wir durften noch zwei Gäste seh'n.

Als erster stieß dazu

Herr Dr. Schnellhard, CDU, 

seines Zeichens Tierarzt.

Das Europäische Parlament

vor Jahren ihn ihr Mitglied nennt.

Doch, man braucht ja auch noch heute,

so, wie ihn, die guten Leute.

 

Er schätzte ein an diesem Tage

die kritische Ukraine-Lage

und ging auf unsre Fragen ein.

Erfahren in der Politik

kam Antwort auf den ersten Blick.

 

Sehr willkommen ebenfalls

war Bruder Daniel.

In seiner Freizeit kam er als

einer, der uns hätt' gefehlt.

Er zu unsern Freunden zählt.

 

Ein Geistlicher, so menschennah!

Glaubt mir's doch! Ich freu mich da!

 

Ein schöner Tag, der geht zu Ende

auf dass ein jeder Schlaf nun fände.

 

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Am Morgen dann im Speisesaal

noch ein gutes Frühstücksmahl.

 

Als letzten Höh'punkt unsrer Tour

fuhr'n wir zur Glasmanufaktur.

In dem geräumig großen Saal,

den wir dann betraten

eine Fülle von Glas und Kristall,

wie wir's noch nicht gesehen hatten.

 

Vom kleinsten bis zum größten Stück

fesselt alles unsern Blick.

Unendlich viele Kreationen,

zum Teil von anderen Nationen,

ziehen unsre Neugier an.

 

Ein extra Raum für's Weihnachtsland,

mit Tannenbäumen – wohlbekannt,

und Schmuck in reicher Fülle.

Wir sollten uns da freuen dran,

so ist's der Künstler Wille.

 

Wer ein Geschenk sucht wird hier fündig,

alles prima, gut und günstig.

 

Wir wollten unbedingt noch wissen:

Wie wird das denn hergestellt?

Wollten 's Handwerk nicht vermissen,

gingen in die Arbeitswelt.

 

Groß und hoch ist diese Halle,

wo sie stehn, die Öfen alle.

So ein Ofen in der Tat

hat über tausend Hitzegrad.

 

Der Bläser muss mit flinken Händen

das Werkstück drehen und auch wenden.

D a n n   aber – kaum ist es zu fassen -,

wird es einfach aufgeblasen.

Und raus kommt dann – man seh' und staune -,

ein Gefäß zur guten Laune,

weil es schön gelungen ist.

 

Ein letztes Mal in unsrer Runde

seh'n wir uns zur Mittagsstunde.

 

 

 

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Dann springen die Motoren an,

der Reifen singt sein Lied

 

Wir fangen da zu danken an

und kriegen 's deutlich mit:

Gott meint es gut, jetzt und dann,

freut sich, wenn er uns sieht

 

Dank auch den lieben Hausgehilfen

und allen, die im Hintergrund,

für uns gewirkt, als wir noch schliefen,

sorgten für die Seele und den Mund.

 

 

Ganz herzlichen Dank an

Reinhardt Schmidt   -  für das wunderbare Gedicht

Eckehard Peters   -  für die Führung durch Ascherleben

Bruder Daniel - für die Betreuung im Kloster

und Dr. Horst Schnellhard

(ehemals Mitglied desEuropa Parlaments)

für das Gespräch am Abend.

 

                                                                        

                                                                        Köthen, den 24.06.2022

 

 

20.05.2022
Spargelessen und Schloßpark Wiesenburg

Gedicht: Ausflug zum Schlosspark von Wiesenburg
am 19.05.2022

'Ne schöne Reise ist der Clou
von der Senioren-CDU.
So hat sich's diesmal auch ergeben:
Wir konnten Wiesenburg erleben.

Ein Park mit Buche, Eiche, Erle
gehört ja auch zur Flämingsperle.

Wir begannen mit dem Schloss,
das uns beeindruckt hatte sehr.
Ernst von Watzdorf war sein Boss,
über alles hier der Herr.

Doch schon lang vor seinen Zeiten
stand hier die Burg, man sah's von weitem.
Im Jahr 1150 erbaut
sie weit über den Fläming schaut.

Drei Gräben waren drum gezogen,
falls Feinde kommen sollten,
die dem Burgherrn nicht gewogen.
Umsonst sie die Verstärkung holten.

Über einen von den Gräben
hatte es damals eine Zugbrücke gegeben,
und zwar war sie gelagert vor
dem hohen, schönen Männekentor.
Gestaltet architektonisch reich
führt es uns zum Schlosshof gleich.

Da sah man gleich rechts an der Seite
den Bergfried, da staunten doch wir beide:
Mauerdicke 4,5 Meter (!!!)
So was gab's nur selten später.
Alles Naturstein, in der Gegend gefunden
und zu einem Bollwerk verbunden.

Der Schlosshof von sechseckiger Form
hat uns beeindruckt auch enorm.
Ein Brunnenhäuschen in der Mitte
passt gut zum Hof und war so Sitte.

In einem der Gebäude
ist eine schöne Räumlichkeit,
der ehemal'ge Rittersaal
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lockt an recht viele Leute
zum Besuch von Mal zu Mal.
Kulturstätte edelster Art!
Hier man die Tradition bewahrt.

Dann ging's weiter bis zum Park,
der einmalig ist in der Mark.
150 Jahre alt
ist er in seiner schönen Gestalt.

Des Schlosses Renaissance-Fassade
mit vorgelagerter Terrasse
von edler Schönheit 
und nicht fade:
Ein Wegstein an des Glückes Straße.

Zu Füssen von dem Schlossgebäude
liegt eine bunte Blumenzier,
wohl immer schön und nicht nur heute,
gefallen hat es mir und dir.

Rhododendron-Blüten in Hülle und Fülle
war des Gärtners guter Wille.

Auch einen besonders großen Baum,
(ja, du glaubst's kaum),
mit einem Umfang von 4,99 Meter
sehen wir im Park noch später.

Ich bring es damit auf den Punkt:
Ein Gartendenkmal voller Prunk!
Das Schönste zwischen Potsdam und Wörlitz
ist dieser frühere Herrensitz!

Nachdem wir uns an allem sattgesehen
wollten wir zum Essen gehen.
In Jeserik-Brandtsheide
gab es 'ne Augenweide:

Ein kleines Hotel mit großem Angebot
lieferte uns ein reichhaltiges Mittagbrot.
Die Spargelzeit kam sehr gelegen
des leckeren Gemüses wegen.

Im Freien, auf einer Terrasse
ließen wir's uns gut ergehen,
nachdem soviel Schönes wir gesehen.

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Die Lebensgeister kehrten wieder,
die Unterhaltung war im Gang,
uns're Herzen voll von Dank!

Ein VW Sportvan schnellster Art
verschönte uns die Autofahrt.

 


                                                                 Köthen, den 20.05.2022

Mitmachen - Mitentscheiden - Mitverantworten

Der offizielle Ausstieg aus dem Berufsleben bedeutet für die Mitglieder der Senioren Union nicht Untätigkeit, sondern das Auffinden neuer Möglichkeiten und die Übernahme neuer Verantwortung. Sie nutzen ihre Fähigkeiten, ihre Unabhängigkeit und ihre zeitliche Möglichkeiten, um lebensfroh Verantwortung in Politik und Gesellschaft zu übernehmen. Sie werden gebraucht.

Die Senioren Union ist die jüngste Vereinigung der CDU Deutschlands. Sie wurde - im Gegensatz zur Jungen Union, Frauen Union, CDA und CDU-Mittelstandsvereinigung, die es schon seit der Nachkriegszeit gibt - erst 1988 gegründet. Auch in Bayern gibt es eine Senioren Union der CSU.

Zur Zeit hat die Senioren Union der CDU 56.000 zahlende Mitglieder. 360 Kreisvereinigungen gibt es bundesweit - das heißt, fast in jedem Kreis und in jeder Stadt bietet die Senioren Union Ihnen ein vielfältiges Angebot:
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Die Senioren Union will an der politischen Meinungs- und Willensbildung in der CDU und in der älteren Generation mitwirken und für die besonderen Anliegen der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger eintreten. Wir wollen nicht nur Politik für ältere Menschen machen, sondern mit ihnen. Die Kompetenz und Erfahrung älterer Menschen in vielen Bereichen des Lebens klar- und nutzbar machen - das ist unser Ziel.

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