Ereignisse Landkreis
21.04.2022
Besuch in Wörlitz

Eine Fahrt in das Gartenreich Dessau-Wörlitz
am 21.04.2022

Von Zeit zu Zeit aus Tradition
gehört bei uns zum guten Ton,
dass wir einen Ausflug machen,
wir hatten große Lust dazu,
die Senior'n der CDU!

Die Entfernung war nicht groß,
fröhlich fuhren wir drum los.

Dank unsrem netten Führer,
der uns ging voran,
erklärt uns alles von heut' und früher
und das ganze wie und wann
von dem Wörlitz-Gartenreich,
die Wegführung, den Schwanenteich,
die Sichtachsen, die sechzig Stück
bieten dar sich unserm Blick
mit immer neuer Perspektive,
als ob man schon den Frühling riefe.

Die Wege krumm, die Aussicht grade,
nur, dass die Sonn' nicht schien, war schade.

Was zu bemerken war noch dies,
dass früher hier die Elbe fließt,
jetzt der Schwäne Paradies.

Hier machte Goethe einst Gedichte,
sechs Mal er hier verweilen wollt'.

Ein kurzer Blick in die Geschichte
führt uns zum Fürsten Leopold.
Friedrich Franz – so war sein Name -,
wünscht sich ein Schloss, wie seine Dame.

Der Klassizismus, hoch in Mode,
lenkt seines Baumeisters Geschick:
Das Schloss mit der besondren Note
lenkt auf England unsern Blick.

Dort hatte Erdmannsdorff studiert
und gleich sein Können ausprobiert
am schönen Schloss, das ist doch klar,
der Fürst davon begeistert war.

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Auch wir können es nicht verhehlen,
als wir durchschreiten das Portal,
hier kann es an Kultur nicht fehlen,
jedes Zimmer, jeder Saal
ist geschmückt von edler Kunst.
Vorbild war Italiens Gunst,
wovon der Fürst sehr viel entlehnte
und alle Räume sehr verschönte.

Endlich – nach dem Kunstgenuss -,
setzten wir dann unsern Fuss
in einen unterirdschen Gang,
der war – so schien mir – ziemlich lang.

Am End', das wolln wir nicht vergessen
kehrten wir im Gasthaus ein.
Wollten dort ein gutes Essen
und miteinander fröhlich sein.

Was lernen wir von dieser Tour?
Gepflegt werden muss die Kultur!

Unter der UNESCO-Schätzen
steht Wörlitz mit auf besten Plätzen.

Ich muss noch unbedingt erwähnen,
dass des Fürsten Edelmut,
durch seinen Park, den wunderschönen,
dem Volk vermehrt das Bildungsgut.
„Eintritt frei!“ war die Devise
auf dass es jeder recht genieße.

Auch uns berührte diese Reise
in eine längst vergangne Zeit.
Man wird auch klug auf diese Weise!
Die nächste Fahrt? Sie ist nicht weit!

 

                                                                     Köthen, den 23.04.2022

 

Ganz herzlichen Dank an Reinhard Schmidt für das Gedicht

und Hans Martin Riemen für die Durchführung

15.02.2022
ABI
Kreistagsmitglied Hauschild wechselt von der SPD/Grüne-Fraktion zur CDU/FDP-Fraktion des Kreistages von Anhalt-Bitterfeld 

Gemeinsame Pressemitteilung 
der CDU/FDP-Fraktion und des Kreistagsmitgliedes Bernd Hauschild des Kreistages des Landkreises Anhalt-Bitterfeld

Kreistagsmitglied Hauschild wechselt von der SPD/Grüne-Fraktion zur CDU/FDP-Fraktion des Kreistages von Anhalt-Bitterfeld 
 
Im Januar 2022 informierte Bernd Hauschild die Fraktion SPD/Grüne des Kreistages Anhalt-Bitterfeld, dass er die Fraktion verlassen wird. Diese Entscheidung, so betont Hauschild, liegt nicht in der SPD/Grüne-Fraktion des Kreistages begründet. Hier habe es immer eine offene und konstruktive Zusammenarbeit gegeben. Vielmehr habe es an der Umsetzung bzw. Vertiefung der Arbeit innerhalb der SPD-Ortsgruppe Köthen gemangelt, für die er für den Kreistag kandidiert hatte, begründet Hauschild. Eine für die politische Arbeit notwendige inhaltliche Zusammenarbeit zwischen seiner Person und dem Ortsverein der SPD Köthen habe es zu keiner Zeit gegeben. 
Zugleich stellte Bernd Hauschild den Antrag, der Fraktion CDU/FDP des Kreistages beizutreten. Hier habe es bereits seit Beginn der Legislaturperiode mit den Köthener Mitgliedern der CDU/FDP-Fraktion in Person von Herrn Georg Heeg und Herrn Uwe Schönemann einen durchaus konstruktiven Austausch sowie eine rege inhaltliche Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Themengebieten gegeben. 
Insofern ist die Beitrittsabsicht von Bernd Hauschild zur CDU/FDP-Fraktion des Kreistages des Landkreises Anhalt-Bitterfeld aus seiner Sicht folgerichtig. 
Am 10. Februar 2022 trafen sich die Mitglieder der CDU/FDP-Fraktion, um Bernd Hauschild anzuhören und über seinen Antrag auf Fraktionswechsel zu entscheiden. Dem Antrag wurde einstimmig zugestimmt. Mit Bernd Hauschild wechselt nicht nur der Köthener Oberbürgermeister in unsere Fraktion, sondern auch ein mit Fachkunde ausgestatteter und erfahrener Kommunalpolitiker. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, so der Fraktionsvorsitzende Marcel Urban.

28.10.2021
Fahrt nach Lutherstadt Wittenberg

Gedicht über eine Fahrt nach Wittenberg am 28.102021

 

Während ich mit Dichten anfang'

hör ich nach einer Zeit – so lang -,

Andres Segovia, einen Meister der Gitarre.

Die Klänge – einfach wunderbar

im Solospiel er bietet dar.

 

Das beflügelt die Gedanken,

will nun erzählen ohne Wanken

vom gestrigen Oktobertag.

Hört zu, was ich berichten mag.

 

Die Sonn' geht auf, die Autos starten.

Ein schöner Tag will uns erwarten.

Im voll besetzten VW-Bus

man sich gut unterhalten muss.

 

Trotz Umleitung nur gute Laune,

manch gutes Wort, man hör und staune.

 

In Wittenberg gut angekommen

(hatten ein' Parkplatz auch bekommen).

Wir sind gespannt, was diese Stadt

heut' für uns zu bieten hat.

 

Zuerst ein Spaziergang zu dem Schloss.

Der Schlosskirchturm, so schön und groß,

trägt eine Schrift rundum, hoch oben:

„Ein feste Burg ist unser Gott,

ein gute Wehr und Waffen.“

ist dort zu lesen, Gott zu loben.

 

Es ist, als ob sich hier

Glaub' und Ehrfurcht trafen,

die Mosaikschrift, weiß auf blau

man anseh' und mit Freuden schau!

Sie glänzt und gleißt im Morgentau.

 

Dann ging's zum Kircheninnern.

Von draußen her das Sonnenlicht

durch die bunten Fenster bricht

um farbenfroh zu schimmern.

 

Das Kirchenschiff, so hoch und klar,

ist für das schöne Gotteswort

genau der richt'ge Ort.

 

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Hier sprach einst zu seinen Zeiten

der liebe Doktor Martin Luther.

Gott's Wort nah und nicht von weitem,

wie ein Mann zu seinem Bruder.

 

Pracht und Schönheit nicht vermissen

war das Motto, wie wir wissen,

der Künstler und der Bauleute.

Es ist erhalten uns bis heute.

 

Nachdem wir uns haben satt gesehen

wollen wir zur Rundfahrt gehen,

'ne Lok'motive mit zwei Wagen

durch die ganze Stadt uns tragen.

 

Vorbei an Tafeln großer Leute

und an Sehenswürdigkeiten

fahr'n wir heute,

schweben in vergangnen Zeiten.

 

Wie wechselvoll doch die Geschichte

dieser kleinen Elbestadt,

die ihr eignes Schwergewichte

beim lieben Doktor Luther hat.

 

Im Augusteum er damals wohnte

mit seiner Frau und Kinderschar.

Die Außenansicht sich schon lohnte,

hier sein froh' zu Hause war.

 

Philipp Melanchthon, Luthers Freund,

hat – ihm zu helfen - ,nie versäumt.

Sein Haus fügt sich ins Stadtbild ein

und will auch beachtet sein.

 

Wir fahr'n vorbei an der alten Post.

Briefwechsel einst von West nach Ost

und umgekehrt, von Ost nach Westen.

Die Liebesbriefe war'n die besten.

 

Ach so, das könnt ihr ja nicht wissen:

Ich bin in Wittenberg geboren,

lieb' meine Heimat sehr beflissen.

Hab' dann Renate auserkoren.

Zog dann nach Köthen. Ach, wie schön:

Wir können uns nun immer seh'n!

 

 

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Ich war auch zum Treffen der Konfirmanden.

(Die meisten waren noch vorhanden.)

 

Unser Bähnlein fuhr nun weiter

in Richtung Friedrichstadt,

vorbei auch am Paul-Gerhardt-Stift,

wo ich das Licht erblicket hab.

 

Doch dann! Das ist ja kaum zum Sagen,

fuhr an uns'rem Wohnhaus vorbei der Wagen.

Da oben war ich aufgewachsen,

in einer Dachwohnung, so klein,

von Anfang an in Anhalt-Sachsen,

heut' in Köthen, ist das nicht fein?

 

Dann ging's zur Hundertwasserschule,

sehenswert und auch sehr schön.

Einfallsreich war dieser Meister!

Man konnte gar nicht satt sich seh'n!

 

Ein Schwenk nach Süden in die Stadt,

die Fahrt dann bald geendet hat.

Die Schlosskirche, die Endstation!

Na prima, ja, hier war'n wir schon.

 

Das Stillsitzen im off'nen Wagen

hatten wir recht gut vertragen.

Zum Brauhaus zog es uns mit Macht,

wo der Bürger Mittag macht.

 

Gebt's zu! Uns allen knurrt der Magen.

Der Wirt muss die Portionen tragen,

die uns dann schmeckten wunderbar.

Das tat uns gut, das ist doch klar.

 

Dann ging's auf zur zweiten Runde,

die Wittenberg zu bieten hat.

Wir fuhren hin zu der Rotunde,

S e h e n s w ü r d i g , in der Tat!

 

Von außen rot, von innen farbenfroh,

Die „Blechbüchse“ erlebten wir so.

Geschätzt 20 Meter Höhe.

Das wird spannend, wie ich sehe.

Der Blickwinkel, den man dann hat,

beträgt 360 Grad.

 

 

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Ein Führer will uns da empfangen,

man wird mit Kopfhörern bedacht.

Jetzt wird es dunkel! Nur nicht bangen!

In Wittenberg beginnt die Nacht!

 

Der Sound ist unwahrscheinlich gut!

Uns packt jetzt der Entdeckermut:

 

In Lebensgröße Mensch und Tier.

Im Mittelpunkt die Schlosskirch' hier.

Nachdem das Auge sich gewöhnt

aus Lautsprechern Musik ertönt:

 

Bild für Bild, Szen' für Szene,

Schönheit wohin das Auge blickt,

das Mittelalter man erwähne,

der Gesamteindruck beglückt!

 

Unser Führer, dienstbeflissen,

lässt keine Einzelheit vermissen,

erläutert uns, was hier gescheh'n.

Jetzt den T a g   wir leuchten seh'n.

 

Dieser fänget damit an,

dass natürlich kräht der Hahn.

Der Vogelsang, das sanfte Licht

enttäuschen den Besucher nicht.

 

Das bunte Treiben, Leben pur,

erfüllt den Raum, da staunst du nur.

 

Freud' und Nöte dieser Zeit

sind Gegenwart und gar nicht weit.

 

Was auch erwähnt wird ist die Sünde,

damit das Evangelium finde

die Hörer rein und allzumal.

Will sie erlösen aus der Qual.

 

Damit sind wir beim lieben Doktor,

der in der Kirche prediget,

aus hohen Fenstern bricht das Licht vor.

Hört alle hin und betet!

 

Ein Schatten der erhob'nen Hand

den Weg zu Papstes Kutsche fand,

damit jedermann erkennt,

was man „verkehrte Lehre“ nennt!

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Erkennet doch für dieses Mal,

dass G o t t   uns reisst aus uns'rer Qual.

Der Ablass hat es nicht geschafft,

weil hier ein Missverständnis klafft!

 

Erlösung kommt durch Christi Blut!

Nun, das zu sagen, kostet Mut,

den ja der Doktor hatte.

 

Noch mehrfach wechseln Tag und Nacht.

Man wird hineingenommen.

Der Erfinder hat bedacht,

dass gut' Gedanken kommen!

 

Nach diesem Tagtraum ging es wieder

in des Ortes Mitte.

Beeindruckt lassen wir uns nieder

mit noch einer Bitte:

 

„Herr, vergib und nimm uns an

und tilge uns're Fehle!

Behalt' uns bis ans Ende lieb,

hilf, dass kein' Sünd' uns quäle!“

 

Ein Cafee lädt ein zum Verweilen

im Freien, dort am Rischebach.

Nach soviel Freud' wär's falsch zu eilen.

Nun klingt er aus, der schöne Tag.

 

Wir schauen in die Welt zurück,

erzähl'n einander Leid und Glück,

das Gott uns hat geschenket,

der unser Leben lenket.

 

Die kleine Stärkung nebenbei

setzte dann Gedanken frei,

viel Schönes zu erzählen.

Viel Gutes von den Jungen Leuten

durften wir erfahren,

was des Berufes Laufbahn ist,

sind sie sich ganz im klaren.

 

Ganz zum Schluss ist zu vermerken:

Dank gilt auch der CDU!

Schon mehrfach durften wir uns stärken,

man kennt sich und gehört dazu.

 

                                                                         Köthen, den 29.10.2021

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Neuigkeiten aus der Bundes-CDU
Merz kritisiert Scholz scharf

Bundestag

Im Vorfeld des Treffens der europäischen Staats- und Regierungschefs am 30. und 31. Mai kam es heute zu einer Regierungserklärung durch Kanzler Olaf Scholz. CDU-Partei- und Fraktionschef Friedrich Merz betonte in seiner Rede, dass die dringend benötigten Hilfen an die Ukraine weitergehen und ausgeweitet werden müssen: „Wir wollen und müssen dem Land finanziell und humanitär weiter helfen. Wir wollen einvernehmlich hier in diesem Haus mit Sanktionen dafür sorgen, dass das Putin-Regime getroffen wird. Dass der gesamte militärisch-industrielle Komplex dieses Landes so hart wie möglich getroffen wird.“

Friedrich Merz kritisierte den Kanzler scharf und warf ihm mit Blick auf Waffenlieferungen an die Ukraine Irreführung der Öffentlichkeit vor. „Es wurde so gut wie nichts geliefert, stattdessen versprechen sie Waffen, die die Ukraine gar nicht haben möchte.“ Deutsche Rüstungsunternehmen beklagten schon länger, dass sie keine Exportgenehmigung bekommen würden.

Zudem forderte Merz den Kanzler auf, die seit Wochen in der Kritik stehende Verteidigungsministerin Lambrecht zu entlassen. „Trennen Sie sich von dieser Ministerin so schnell wie möglich“, sagte er. Lambrecht sei seit Wochen „mehr mit Selbstverteidigung als mit Verteidigungspolitik beschäftigt.“

Verhandlungen zum Bundeswehr-Sondervermögen

Merz griff die Aussage von Scholz auf, dass Regierung und Opposition „in guten Gesprächen“ über das 100-Milliarden-Sondervermögen für die Bundeswehr seien. „Ja, wir sind in Gesprächen. Ob das gute Gespräche sind, sei einmal dahingestellt. Wir sind uns jedenfalls bisher nicht einig.“ Gut seien die Gespräche nur in einer Hinsicht: Die CDU/CSU sei die einzige Fraktion, die dem Kanzler beim 100-Milliarden-Sondervermögen und beim Einhalten des Zwei-Prozent-Zieles der Nato uneingeschränkt folge. Widerspruch gebe es nur von den Regierungsfraktionen.

Scholz lässt wichtige Themen unter den Tisch fallen

Friedrich Merz kritisierte den Kanzler nicht nur dafür, was er gesagt hat, sondern vor allem dafür, was er NICHT gesagt hat: Keine Worte zu möglichen EU-Beitritten von Ländern des Westbalkans und der Ukraine, keine Äußerung dazu, ob Deutschland nach dem Krieg Sicherheits-Garantien für die Ukraine abgeben werde oder wie das Land wieder aufgebaut werden solle. Merz zu Scholz: „Sagen sie uns ihre Meinung zu diesen wichtigen Themen!“ Ebenfalls kein Thema der Regierungserklärung: die Handelspolitik und das Verhältnis der EU zu China und Indien. Dabei sei es für Europa sehr wichtig, dass Deutschland hier klare Positionen habe. Friedrich Merz betonte, dass zwar Abkommen über Gas-Lieferungen mit Katar geschlossen werden, es aber keine Debatte im Bundestag über das Handelsabkommen mit Kanada gebe. Merz fasste zusammen: „Ihre Regierungserklärung bleibt weit hinter dem zurück, was für einen Epochenwechsel notwendig gewesen wäre.“

Hilfe, Sicherheit und Integration ukrainischer Flüchtlinge

Masterplan der CDU

Seit mehr als elf Wochen führt Russlands Diktator Wladimir Putin einen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Rund ein Drittel der Bevölkerung wurde seither aus ihren Dörfern und Städten vertrieben, berichtet die UNO-Flüchtlingshilfe. Sechs Millionen Frauen und Kinder sowie vor allem ältere Männer sind seither über die Grenzen geflohen. Mehr als 800.000 von Ihnen suchen Zuflucht in Deutschland. Weitere acht Millionen Menschen sind innerhalb der Ukraine auf der Flucht.

An der Seite der Ukraine: Pragmatisch helfen!

Unsere Solidarität gilt der Ukraine und dem ukrainischen Volk. Dazu gehört, dass wir uns um diejenigen kümmern, die als Kriegsflüchtlinge zu uns kommen. Für die CDU gilt: Wer vor Krieg, Gewalt und Verfolgung flüchtet, verdient unseren Schutz. Besonders schutzbedürftig sind derzeit Frauen, Kinder und Jugendliche aus der Ukraine.

Hilfe durch Hinsehen und Handeln

Doch, wie soll man umgehen mit den Familien, die zu uns kommen und Schutz suchen? Die CDU-Vizevorsitzenden Silvia Breher und Karin Prien haben dazu einen Masterplan erarbeitet. Dieser wurde von der CDU/CSU-Fraktion als Antrag im Bundestag eingebracht. Es geht um Hilfe durch Hinsehen und Handeln.

Bessere Planung. Grundsätzlich muss die Aufnahme und Verteilung von Flüchtlingen durch die Bundesregierung besser koordiniert werden. Diese Aufgabe sollte von einem Krisenstab im Kanzleramt übernommen werden.

EU-Regelung. Wichtig ist eine gleichmäßige Verteilung innerhalb Deutschlands und der EU und eine systematische Registrierung der Kriegsflüchtlinge zu ihrem eigenen Schutz. Dazu gehören auch koordinierte Beförderungsabläufe in Zusammenarbeit mit den Anrainerstaaten der Ukraine. Vorhandene Versorgungsstrukturen müssen optimal genutzt werden.

Gesundheitliche Erstuntersuchung vor Ort. Die Kriegsflüchtlinge müssen gezielt medizinische und psychologische Unterstützung bei ihrer Aufnahme erhalten – inklusive erforderlicher Impfungen.

Kindern und Jugendlichen helfen

Die Länder und Kommunen müssen bei der Integration ukrainischer Kinder und Jugendliche in das Bildungs- und Betreuungssystem (inkl. außerschulischer Angebote) pragmatisch und schnell unterstützt werden.

Das bedeutet im Einzelnen:

Ausbau der Sprach-Kitas und mehr Kitaplätze. Wichtig sind dazu ein beschleunigtes Investitionsprogramm und temporär erleichterte Zulässigkeitsvoraussetzungen für Kitas und Tagesmütter

Integration in Kita und Schule. Geflüchtete Kinder und Jugendliche sollen möglichst schnell in Kita und Schule integriert werden, um auch die deutsche Sprache zu erlernen.

Digitale Angebote ausweiten. Die in der Corona-Krise aufgebauten Strukturen für digitalen Unterricht müssen auch für geflüchtete ukrainische Jugendliche (technisch) verfügbar gemacht werden.

Verbände und Vereine einbinden. Ukrainische Kinder und Jugendliche müssen schnellstmöglich in die außerschulischen Bildungs-, Freizeit- und Sportangebote integriert werden.

Patenschaften fördern. Sinnvoll wäre eine Informationskampagne zu Angeboten und Leistungen vor Ort in ukrainischer Sprache und eine Förderung von Schüler-Patenschaftsprogrammen.

Flüchtlinge „an die Hand nehmen“

Aus Sicht von Breher und Prien wäre auch sinnvoll, eine SIM-Karte mit Startguthaben für den ersten Monat auszugeben. Das kann helfen, um Kontaktaufnahme zu Freunden und Angehörigen zu ermöglichen. Ehrenamtliche sollen unterstützt werden, wenn sie als Verwaltungslotsen helfen wollen. Das Patenschaftsprogramm „Menschen stärken Menschen“ muss gestärkt werden, ein Sonderprogramm „Freiwilligendienst für ukrainische Kriegsflüchtlinge“ muss eingesetzt werden.

Regierungsauftrag für Hendrik Wüst und die NRW-CDU

NRW-Wahl

35,7 Prozent und damit klar stärkste Kraft – die CDU Nordrhein-Westfalen und Spitzenkandidat Hendrik Wüst haben die Landtagswahl gewonnen und von den Wählerinnen und Wählern den Auftrag zur Bildung einer neuen Regierung erhalten. In Berlin betonte CDU-Chef Friedrich Merz im Anschluss an die Sitzungen von Präsidium und Bundesvorstand: „Wir haben einen guten Wahltag in NRW erlebt. 9 Prozentpunkte Abstand zur SPD sind eine klare Botschaft.“ Auch bundespolitisch seien die Erfolge bei den Wahlen in Schleswig-Holstein und NRW ein klares Signal: „Das zeigt: wir können Wahlen gewinnen. Die CDU ist wieder zurück auf Platz 1 unter den deutschen Parteien“, betonte der CDU-Vorsitzende. Vor allem sei diese Wahl ein großartiger Erfolg für Hendrik Wüst – und gleichzeitig auch ein bundespolitischer Stimmungstest: „Die CDU ist zurück, unser nach vorn gerichteter Kurs wurde bestätigt.“ Die Wahlkampfunterstützung von Olaf Scholz hat der SPD nicht geholfen, sondern zum historisch schlechten Abschneiden geführt: „Das Ergebnis ist eine klare Antwort an die Bundesregierung und an den Kanzler“, stellte Merz fest.

Hendrik Wüst: Werden verlässliche Regierung bilden

Hendrik Wüst, der auch seinen Wahlkreis souverän gewonnen hat, kündigte für die kommenden Tage Gespräche zur Bildung einer Koalition an: „Wir sind erneut stärkste politische Kraft geworden. Die Wählerinnen und Wähler haben der CDU und mir einen klaren Regierungsauftrag erteilt.“ Er dankte ausdrücklich allen Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern für ihr großes Engagement. Zudem bedankte er sich beim bisherigen Koalitionspartner FDP für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Jetzt müsse eine verlässliche und stabile Regierung gebildet werden. „Wir wollen mit Respekt und Vertrauen ein großes Zukunftsbündnis bilden“, stellte Wüst klar. Als größte Herausforderung sieht er dabei die Versöhnung von „Klimaschutz und Industrieland“ – nirgendwo sonst hängen „so viel Sicherheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt von Arbeitsplätzen in der Industrie ab“. Und auch bei den Themen Sicherheit, Mobilität und Bildung „wollen wir spitze sein“, so Wüst.

Pressekonferenz mit Hendrik Wüst und Friedrich Merz:

NRW wählt Hendrik Wüst

Landtagswahl am 15. Mai

Gespräche in der der Fußgängerzone in Duisburg und auf dem Marktplatz in Olpe, Termine in Düsseldorf, Köln, Aachen, Oberhause, Paderborn und vielen anderen mehr – bei rund 30 Terminen waren CDU-Parteichef Friedrich Merz und Generalsekretär Mario Czaja in Nordrhein-Westfalen unterwegs, um die CDU und ihren Spitzenkandidaten Hendrik Wüst zu unterstützen.

Das Thema Inflation steht in vielen Gesprächen im Mittelpunkt, so Wüst. Hauptkritikpunkt: „Die Ampel wird den Herausforderungen nicht gerecht.“ Die Entlastungspakete erreichen nicht alle und sind nicht auf Dauer angelegt.

"Die CDU ist voll da. Eine gute Regierung, die sich für mehr Sicherheit, moderne Wirtschaft und Arbeitsplätze einsetzt, kommt nach vorne. Ich werde weiter dafür werben, dass die CDU stärkste Kraft wird, um für stabile Verhältnisse sorgen zu können.“ Hendrik Wüst

Merz: Hendrik Wüst leistet exzellente Arbeit

Klar ist: eine CDU-geführte Landesregierung macht den Unterschied! Ob Innere Sicherheit, Bildung oder Investitionen in die Infrastruktur – für die Regierung von Hendrik Wüst stehen diese Themen ganz oben auf der Agenda.

In NRW geht es um viel: Gute Arbeit, ordentliche Schulen, sichere Straßen und Kommunen, die finanziell gut dastehen. Die CDU-geführte Landesregierung hat in den letzten Jahren viel erreicht: Es wurden 10.000 zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer eingestellt, 82.000 zusätzliche Kita-Plätze geschaffen und ein zweites beitragsfreies Kindergartenjahr eingeführt. Außerdem: Null Toleranz gegenüber Kriminellen und spürbar mehr Sicherheit gibt es nur mit der CDU.

Deshalb gilt: am 15. Mai in NRW beide Stimmen für die CDU!

Vielen Dank für Euren täglichen Einsatz!

Tag der Pflege 2022

Viele Menschen leben länger und bleiben lange gesund. Doch auch gesunde Menschen sind im Alter oft auf Pflege angewiesen. Die Zahl der Pflegebedürftigen nimmt immer weiter zu. Die Zahl der Pflegekräfte hingegen wächst nicht in gleichem Maße mit. Viele Arbeitsplätze im Pflegdienst warten auf ihre Besetzung. Deutschlandweit herrscht ein akuter Fachkräftemangel auf diesem Gebiet.

Ausbildung und Arbeit attraktiver machen

CDU-Generalsekretär Mario Czaja betont: „Die aktuellen Meldungen zu mehr Beschäftigten in der Pflege sind ein erfreuliches Signal. Dieser Trend wird aber nur anhalten, wenn attraktive Ausbildungsbedingungen, eine angemessene Bezahlung und verlässliche Dienstpläne zum Goldstandard in der Pflege werden.“ Denn attraktive Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen seien die größte Wertschätzung, die Pflegekräften entgegengebracht werden könne. Zuletzt standen Pflegerinnen und Pfleger während der Corona-Pandemie in der „ersten Reihe“ und haben Großes geleistet – jedoch wurden in dieser Zeit auch die Grenzen des Systems deutlich aufgezeigt. Um die Zukunft der Alten- und Krankenpflege in Deutschland zu sichern, müssen noch mehr junge Menschen für die generalistische Pflegeausbildung begeistert und erfahrenes Personal dauerhaft im Beruf gehalten werden.

Hätten Sie`s gewusst?

Der Internationale Tag der Pflege am 12. Mai ist den rund 28 Millionen Menschen gewidmet, die derzeit weltweit in Pflegeberufen arbeiten. Der Aktionstag wurde 1965 vom International Council of Nurses (ICN), einem Zusammenschluss von 130 nationalen Pflegeverbänden, ins Leben gerufen. Das Datum des Tags der Pflege geht auf den Geburtstag der britischen Krankenschwester Florence Nightingale zurück, die als Pionierin der modernen Krankenpflege gilt.

Mehr Nahrungsmittel in Deutschland produzieren

Ernährungssicherheit

Der Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine treibt die Lebensmittelpreise immer weiter nach oben und führt zu Lieferengpässen zum Beispiel bei Weizen. Denn viele Länder wurden aus der Ukraine beliefert. In Deutschland und Europa ist die Versorgung – bei immer noch steigenden Preisen – zwar gesichert, aber in Nordafrika und Teilen Asiens droht eine Hungersnot.

Nachhaltig mehr Lebensmittel erzeugen

Deswegen hat die Unionsfraktion eine aktuelle Stunde zum Thema „Hunger vermeiden – Mehr Lebensmittel produzieren statt Ackerflächen stilllegen“ beantragt.

Kernforderung der Union: echte Lösungen erarbeiten, statt Ideologien zu folgen.

• Brachflächen müssen für den Anbau freigegeben werden. Dadurch können in Deutschland rund 800.000 Tonnen Weizen im Jahr mehr geerntet werden. Damit kann man eine Stadt wie Berlin fast ein ganzes Jahr ernähren. Die Verpflichtung zur Stilllegung von 4 Prozent der Ackerflächen soll ab 2023 ausgesetzt werden, bis die Krise vorbei ist.

• Lebensmittel sollen mit modernen Mitteln umweltfreundlicher werden. Dazu zählen neue Technologien wie Digitalisierung zur zielgenauen und sparsamen Ausbringung von Dünger und Pflanzenschutzmitteln. Und dazu zählen moderne Züchtungsmethoden für widerstandsfähige und ertragreiche Pflanzen.

• Deutschland muss seine landwirtschaftlichen Betriebe stabilisieren – durch gezielte Unterstützung und spürbare Entlastungen. Hierzu zählt die Rücknahme der Kürzung von Zuschüssen zur landwirtschaftlichen Unfallversicherung.

Deutschland und Europa müssen mit ihrer starken Landwirtschaft zur Verhinderung von Hungersnöten beitragen. Bezahlbare Lebensmittel sollen hier erzeugt werden – und gesunde Ernährung darf keine Frage des Geldbeutels werden.

Doch die Bundesregierung hat zur Frühjahrsaussaat 2022 die Nutzung von Brachflächen zum Anbau von Nahrungsmitteln verhindert. Sie hat keinen Antrag bei der EU zu einer solchen Nutzung der ökologischen Vorrangflächen gestellt. Damit hat sich Deutschland in der EU isoliert.

Schutzschirm gegen die Inflation

Preissteigerung bekämpfen

Viele Menschen spüren es derzeit in ihrem Geldbeutel: Vieles wird teurer. Für den Supermarkt-Einkauf, fürs Heizen und Tanken müssen wir viel tiefer in die Tasche greifen als noch vor ein paar Monaten. Das ist schmerzhaft für viele und geht zum Teil an die Existenz, denn: Löhne und Gehälter steigen nicht oder nicht genug.

Die Preise in Deutschland steigen jedoch so stark wie seit 40 Jahren nicht mehr. Im April lag die Inflationsrate bei 7,4 Prozent. Insgesamt 6,1 Prozent können es 2022 werden. Kommt es zu einem Lieferstopp für russische Energie, sind 7,3 Prozent Inflation möglich – der höchste Wert seit Bestehen der Bundesrepublik.

Für CDU-Partei- und Fraktionschef Friedrich Merz ist klar: „Die Koalition muss sich jetzt um die Einkommensgruppen kümmern, die besonders von den hohen Preisen betroffen sind.“ Die geplante Energiepauschale der Ampel greife zu kurz – denn Studenten, Rentner und junge Familien, die Lohnersatzleistungen bekommen, gehen leer aus.

CDU und CSU im Deutschen Bundestag fordern deshalb mehr Entlastungen und schlagen vor:

  1. Die 300 Euro Energiepreispauschale müssen alle bekommen. Das gilt auch für Studierende oder Rentner und Frührentner. Die Bundesregierung will die Pauschale nur einkommenssteuerpflichtigen Erwerbstätigen zukommen lassen.
  2. Der Einkommensteuertarif muss an die Lohn- und Gehaltsentwicklung angepasst werden, auch um die Inflationswirkungen bei den Einkommen zu dämpfen.
  3. Energie-, Strom- und Umsatzsteuer insbesondere auf Heiz- und Kraftstoffe müssen bis mindestens Ende 2023 runter.
  4. Menschen, die auf dem Weg zur Arbeit auf das Auto angewiesen sind, müssen weiter entlastet werden. Dazu muss die Entfernungspauschale weiter erhöht werden.
  5. Bürokratie und andere Investitionshemmnisse müssen konsequent abgebaut werden.

Erfolg im Norden – Rückenwind für NRW

Landtagswahlen

Nach dem großen Erfolg der CDU bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein haben Präsidium und Bundesvorstand Daniel Günther zu seinem hervorragenden Ergebnis gratuliert. CDU-Chef Friedrich Merz sagte auf der Pressekonferenz in Berlin: „Das Ergebnis ist ein überragender Erfolg“. Für die CDU in Schleswig-Holstein und für die Bundespartei sei es „ein richtig guter Tag gewesen“. Gestern erreichte die CDU im nördlichsten Bundesland 43,4 Prozent und ist damit klare Siegerin der Landtagswahl.

Daniel Günther betonte: „Unsere erfolgreiche Arbeit hat sich ausgezahlt.“ Die CDU habe einen „klaren Kurs“ gefahren und die Themen Sicherheit, Kilmaschutz und Wirtschaftskompetenz in den Mittelpunkt gestellt. Jetzt werde die CDU Gespräche mit den anderen Parteien führen, um über mögliche Koalitionen zu beraten. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende und Bildungsministerin Schleswig-Holsteins, Karin Prien, machte klar: „Diversität und Geschlossenheit sind das Erfolgsrezept“ – mit ihrer paritätisch aufgestellten Liste, mit jungen und älteren Kandidatinnen und Kandidaten, habe die CDU ein gutes Angebot gemacht und konnte auch in Städten Ergebnisse von über 40 Prozent erreichen. Das sei auch ein Vorbild für die Aufstellung der CDU im Bund, bekräftigte Friedrich Merz.

Rückenwind für die Landtagswahl in NRW

Das Ergebnis in Schleswig-Holstein tut auch dem Endspurt im NRW-Wahlkampf gut. Für Spitzenkandidat Hendrik Wüst ist klar: „Das Ergebnis gestern zeigt: Die CDU ist voll da. Eine gute Regierung, die sich für mehr Sicherheit, moderne Wirtschaft und Arbeitsplätze einsetzt, kommt nach vorne.“ In NRW werde er weiter dafür werben, „stärkste Kraft zu werden und für stabile Verhältnisse sorgen zu können“.

Kernthema dabei: die Inflation und die gestiegenen Preise. „Die Ampel wird den Herausforderungen nicht gerecht“, betonte er. Es gebe zwar Entlastungspakete der Regierung, aber noch keine Rückkehr zur Normalität. Er werde sich daher weiter für langfristige Entlastungen auf breiter Front einsetzen – unter anderem dafür, dass auch Rentnerinnen und Rentnern sowie Studierenden „die Energiepauschale zugutekommt“. Das sei in diesen schwierigen Zeiten „eine Frage der Gerechtigkeit“, so Wüst.

Pressekonferenz mit Friedrich Merz, Daniel Günther, Karien Prien und Hendrik Wüst:

An der Seite der Ukraine!

CDU-Chef Friedrich Merz in Kiew

„Deutschland steht an der Seite der Ukraine und ihrer mutigen Bevölkerung." So twitterte der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz von seiner Reise nach Kiew. Solidarität zeigen. Unterstützung zusichern. Hoffnung geben. Das waren die Ziele seiner Reise. Merz kam auf Einladung des ukrainischen Parlaments: In Kiew traf er Präsident Wolodymyr Selenskyi, Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk und Politiker der Opposition, wie Petro Poroschenko und Julia Timoschenko. Auch ein Treffen mit Serhij Taruta und Halyna Yanchenko von der deutsch-ukrainischen Freundschaftsgruppe konnte stattfinden.

Der richtige Zeitpunkt

Die Reise war schon seit dem 22. Februar geplant. Zweieinhalb Monate später konnte sie endlich stattfinden. „Es war genau der richtige Zeitpunkt“, so Merz. Das Medieninteresse war „unglaublich – national und international“. Überall begegnete Merz „eine unglaubliche Dankbarkeit für die Hilfe". Fast alle Gesprächspartner in der Ukraine hatten „detaillierte Kenntnisse über das Zustandekommen und die Ergebnisse der Abstimmung im Bundestag. Es war allen sehr bewusst, dass es die Union war, die in dieser Frage die zögerliche Bundesregierung zu dieser wichtigen Unterstützung für die Ukraine gebracht und gedrängt hat.“

Besuch in Irpin

Erschüttert zeigte sich CDU-Chef Merz bei einem Besuch in Irpin. Merz hatte diesen Ortstermin bewusst an den Anfang gelegt. Der Vorort Kiews war Ziel russischer Angriffe und ist weitgehend zerstört. Fast alle Einwohner der ehemaligen 40 000 Einwohner-Stadt waren schon vor den Kämpfen evakuiert. 9 von 10 Häusern sind zerstört, darunter Kirchen, Krankenhäuser und Kindergärten, mindestens die Hälfte davon muss abgerissen werden. Auch hier gibt es Hinweise auf Kriegsverbrechen der russischen Armee.

Merz ließ sich die Kämpfe schildern, die Gräueltaten, „unglaubliches menschliches Leid, was dort erlitten wurde“, so Merz. Der „Bürgermeister hat mir sehr ausdrücklich beschrieben. Es sind schreckliche Bilder, und wenn man es aus der Nähe gesehen hat, bekommt man nochmal ein anders Gefühl für das Ausmaß der Zerstörung.“ Man bekommt gleichzeitig einen Eindruck, „welch großartige Leistung der ukrainischen Armee und gerade dieser Einheit hier vollbracht worden ist“.

Gespräch mit Wolodymyr Selenskyi

„Innerhalb von nur 2 Minuten entstand eine außergewöhnlich offene, sehr persönliche Gesprächsatmosphäre mit Präsident Selenskyi“ betonte Merz. Die Gespräche hatten drei zentrale Themen:

  1. EU-Beitritt: Es gibt den Wunsch nach Unterstützung durch die CDU und durch Deutschland. Klar ist: „Auch wenn dieser Schritt sicher noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, haben wir ein hohes Interesse daran, die Ukraine eng an die EU zu binden und ihr beim Wiederaufbau des Landes zu helfen.“
  2. Garantiemächte eines späteren Vertrages: Ausdrücklich ist erwünscht, einen möglichen Vertrag mit Russland durch Garantiemächte abzusichern. Die Ukraine möchte dabei eine Führungsrolle Deutschlands.
  3. Deutsche Botschaft wieder eröffnen: Das Gebäude und die Residenz der Deutschen Botschaft sind unbeschädigt. Die Botschafterin möchte so schnell wie möglich nach Kiew zurück, so Merz. Auch die Ukraine wünscht das. 30 Staaten haben ihre Botschaften bereits wieder eröffnet.

Treffen mit Vitali und Wladimir Klitschko

Merz zeigte sich auch bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Vitali Klitschko erschüttert über die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine. Es sei „völlig sinnlos und wahllos auf die Zivilbevölkerung geschossen worden“, sagte er. Mit Blick auf die vergangene Woche beschlossenen Waffenlieferungen an die Ukraine betonte er: „Ich stehe noch mehr als letzte Woche dazu, dass wir eine solche Entscheidung getroffen haben. Das war richtig, wir müssen diesem Land weiterhin helfen.“

Der Rede WERT

Der Weg zum CDU-Grundsatzprogramm

„Wir müssen als CDU neue Antworten finden - was uns ausmacht, was uns unterscheidet und was nur uns gelingen kann.“ CDU-Chef Friedrich Merz gibt im eingespielten Film die Richtung zum neuen CDU-Grundsatzprogramm vor. Die neue Veranstaltungsreihe „Der Rede Wert“ weist live den Weg. CDU-General Mario Czaja leitet durch den Abend, begrüßt als geladene Gäste NRW-Staatsekretärin Gonca Türkeli-Dehnert und Bundestagspräsident a.D. Wolfgang Schäuble. Der Leiter der Kommission, Carsten Linnemann, grüßt per Video und freut sich über eine schon im Vorfeld lebhafte Debatte.

Die Zeitenwende gestalten – mit einer lebendigen Volkspartei CDU

„Die Partei brennt. Die Partei will Zukunft. Wir wollen wieder eine Erzählung haben. Wir wollen wieder Punkte haben, die uns unterscheiden von anderen Parteien.“ Linnemann stellt den Ausgangspunkt klar heraus: „Um das herausarbeiten zu können, müssen wir wissen, auf welchem Fundament wir stehen. Was sind unsere Werte? Was sind unsere Wurzeln? Was zeichnet uns aus?“ Die Debatte ist gestartet und der Kommissionschef sichert zu: „Wir werden alle mitnehmen. Wir werden in den nächsten zwei Jahren ein großartiges Programm schreiben.“

A1 07000 CDU-Generalsekretär Mario Czaja eröffnet die Veranstaltung. Foto: CDU/Steffen Böttcher

Rund 200 Teilnehmer erleben in einem neuen Setting im Konrad-Adenauer-Haus an diesem Abend ein besonderes Flair: „Der Baum, unter dem ich stehe, soll etwas zeigen“, erläuterte Czaja zu Beginn.“ Er ist nicht allein Dekoration. Er weist auf den Ursprung unserer Veranstaltungsidee hin. „Es geht um unsere Werte, um unsere Wurzeln, um unsere Grundwerte.“

Die Grundwerte der CDU

Als Moderatorin Miriam Hollstein die Debatten-Runde eröffnet, gibt es erst Applaus, dann wird es ganz still. Gonca Türkeli-Dehnert und Wolfgang Schäuble sind Mitglieder der Grundwerte-Kommission. Diese diskutiert die Grundwerte, die CDU ausmachten, ausmachen und ausmachen sollen.

A1 07553 Bundestagspräsident a.D. Wolfgang Schäuble im Gespräch. Foto: CDU/Steffen Böttcher

Wolfgang Schäuble hat nie an der CDU als seiner politischen Heimat gezweifelt. „Das ist wie in der Familie. Man ärgert sich. Aber, dass man dazu gehört, daran hat man keine Zweifel.“ Von Europäischer Einigung bis Westbindung war es immer die CDU, die seine Sicht der Dinge teilte. Eine „Äquidistanz zu Amerika und Russland“ hätte er sich nie vorstellen können. „Freiheit und Demokratie sind die Grundlagen gegen Allmachtsphantasien und für Sicherheit.“ Für ihn gilt bis heute: „Wenn es schwierig wird, braucht es die CDU.“

Das C in CDU

Für Gonca Türkeli-Dehnert war schon vor ihrer Einbürgerung klar: „Werde ich Deutsche, dann will ich auch in der Politik aktiv werden.“ Die CDU wählte sie bewusst: Sie ist von einem christlichen Menschenbild geprägt, sagt sie. Dies gelte nicht nur für Christen - „aber es ist erklärungsbedürftig“. Seit 26 Jahren ist sie in der CDU. Sie sagt auch heute noch, die Union soll auf das C nicht verzichten.

A1 07266 Gonca Türkeli-Dehnert: von einem christlichen Menschenbild geprägt. Foto: CDU/Steffen Böttcher

„Für mich gehört das C immer zur CDU. Aber es gehört zusammen mit dem U“, sagte Mario Czaja. Dabei muss es integrativ wirken, nicht ausgrenzend. Es geht immer darum: Mit welchen Werten können und wollen wir gemeinsam Politik gestalten? Das, so Czaja, ist auch Grundlage für den jetzt begonnenen Prozess zu einem neuen Grundsatzprogramm der CDU.

Frei und sicher leben

Susanne Zels und Marc Wohlrabe kommen aus dem Publikum zur Runde dazu. Zels wurde nach der Europawahl 2014 aktiv, um dem EU-Skeptizismus zu begegnen. Wohlrabe hat immer „Freiheit und Sicherheit“ als Leitlinien verfolgt. „Ich komme aus West-Berlin“, dort waren Unfreiheit und Unterdrückung immer sichtbar, sagt er. Was sie ändern würden, wären sie Parteivorsitzende, werden sie gefragt. „Stärker in der Zivilgesellschaft sein, im vorpolitischen Raum eine größere Rolle spielen, wieder mehr zuhören“, sieht Zels als notwendig. Wohlrabe möchte einen besseren Austausch „auch mit anderen Positionen“.

A1 07749 Wichtig füe Mitglied Susanne Zels: Die CDU muss im vorpolitischen Raum wieder sichtbarer werden. Foto: CDU/Steffen Böttcher

Auch die online geladenen Zuschauer werden live eingebunden. Die Diskussionsrunde endet mit einer Abstimmung: „Kann die CDU heute noch Menschen von sich begeistern?“ Moderatorin Hollstein stellt fest: „Lieber Herr Czaja, das Ergebnis fällt sehr deutlich aus.“ 74 Prozent sagen Ja, nur 26 Prozent sagen Nein. Wie er als Generalsekretär das bewertet? Fragt die Moderatorin Für Czaja ist das Ergebnis eine kleine Überraschung. Er sieht aber angesichts der aktuellen Debatte, dass die CDU als Stabilitätsanker wieder überzeugen kann. „An den Themen und auch an den Köpfen hatte es zuletzt gehapert.“

Die Marke CDU

Christian Köhler ist Marken-Experte. Lange Jahre war er nach 2010 Hauptgeschäftsführer des Markenverbandes. Er weiß, was eine Marke ausmachen muss, wie man sich selbst definiert und zu anderen abgrenzt. Mit Beispielen und Beteiligung fesselt er die Gäste im Saal und am Monitor. Er sagt: „Wir müssen für die Gesellschaftsform werben, in der wir leben.“ Mit der Deutschen Einheit hat die CDU aufgehört, für die Soziale Marktwirtschaft im Wettbewerb zu werben. Am Ende hätten wir die Qualität unseres Systems nicht mehr wahrgenommen, so Köhler. Hier muss die CDU ansetzen.

A1 08218 Marken-Experte Christian Köhler weiß, was eine Marke ausmachen muss. Foto: CDU/Steffen Böttcher

Nach dem Vortrag „Partei als Marke“ stellt Czaja die entscheidende Frage: „Was müssen wir als CDU tun, um wieder attraktiver zu werden? Welche Aufgaben sollten wir unbedingt angehen?“ Alle können ihre Stichworte abgeben. Das Ergebnis erscheint in Form einer Wortwolke. Für Mario Czaja ist das Ergebnis zunächst nicht überraschend: Sicherheit steht dort ganz groß. Aber auch Eigenverantwortung wird stark genannt. Und aus dem Publikum kommt auch der Hinweis auf mehr Mitgliederbeteiligung.

„Das war spitze!“

Das Ergebnis des Abends überzeugt Czaja. Er nimmt die Aufgabe daraus an: „Wir haben gemerkt, es liegt noch einiges an Arbeit vor uns, um der Marke CDU wieder zu Glanz zu verhelfen. Aber lassen Sie uns das gemeinsam anpacken. Mit einem starken Kurs: Einem klaren und unterscheidbaren Programm. Und mit einer starken Basis. Mit unseren vielen engagierten Mitgliedern.“

A1 08604 Mario Czaja bedankt sich für den gelungenen Abend. Foto: CDU/Steffen Böttcher

„Das war spitze“ hätte Hans Rosenthal wohl gesagt. Mit einer Mischung aus Information, Debatte und Beteiligung ist die diese Veranstaltung mit der CDU „Der Rede Wert“. Gäste und Publikum waren begeistert vom neuen Format. Generalsekretär Czaja dankt „Ihnen allen für diesen gelungenen Abend.“

„Mein Weg in die CDU“

Auf die Gäste im Haus wartet nach der Veranstaltung noch eine besondere Aufgabe: In einer Videobox können sie ihre ganz persönliche CDU-Geschichte live erzählen. Warum bin ich dabei? Was macht CDU für mich aus? Was wünsche ich mir? Das läuft auf Knopfdruck, fast wie in einer Fotobox. Jetzt warten wir auf spannende Geschichten aus der CDU.

Neuigkeiten aus der Landes-CDU
Konferenz der CDU-Kreismitgliederbeauftragten

mit den Regional- und Kreisgeschäftsführerinnen und Kreisgeschäftsführern der CDU Sachsen-Anhalt in Dessau-Roßlau.

Auf Einladung des CDU-Generalsekretärs Mario Karschunke und der Landesmitgliederbeauftragten der CDU Sachsen-Anhalt, Katrin Jährling-Fricke, fand diese Konferenz am Dienstag, den 17. Mai 2022, im Saal des Gemeinde- und Diakoniezentrums St. Georg in Dessau-Roßlau statt.

Gast, Referent und Gesprächspartner an diesem Abend war der Koordinator 'Mitgliederservice und Parteireform' aus dem Bereich Zentrale Aufgaben und Digitalisierung im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin, Frank Niebuhr.

CDU in Sachsen-Anhalt seit 20 Jahren auf Erfolgskurs

Am 16. Mai 2002 wurde Prof. Dr. Wolfgang Böhmer erstmals zum Ministerpräsidenten gewählt.

Seitdem stellt die CDU den Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt und ist der Garant, den Bürgerinnen und Bürgen eine liebenswerte Heimat zum Wohnen, Leben und Arbeiten zu bieten.

Bei der Regierungsübernahme im Jahr 2002 war unser Sachsen-Anhalt von einer schwachen Wirtschaftsleistung und Arbeitslosigkeit geprägt. Mit einem Ausbau der Infrastruktur und dem Investitionserleichterungsgesetz gelang es ihm, unser Bundesland wieder auf einen Erfolgskurs zu bringen, so dass bereits im Jahr 2008 ein ausgeglichener Haushalt beschlossen werden konnte.

Kreisparteitag im Burgenlandkreis

Die CDU Burgenlandkreis hat einen neuen Kreisvorstand gewählt.

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit, gratuliere allen Gewählten und bedanke mich persönlich sehr für die überaus deutliche Bestätigung im Amt als Kreisvorsitzender!“, so der mit fast 95% wiedergewählte CDU-Kreisvorsitzende Dieter Stier MdB Als stellvertretende Kreisvorsitzende wurden Jana Schumann und Thomas Pleye gewählt. Neue Kreisschatzmeisterin ist Jenny Schuft .

Frühlingsfest der CDU Mansfeld-Südharz

Am 06. Mai 2022 fand im Biergarten des Kloster Helfta in Eisleben das Frühlingsfest der CDU Mansfeld-Südharz statt.

CDU-Kreisvorsitzender Torsten Schweiger und der stellv. CDU-Landesvorsitzende Landrat André Schröder begrüßten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.  Mit dabei, der Landtagsabgeordnete René Barthel , der stellv.

Strukturwandel im Saalekreis - Chancen für die Region

Unter dieser Überschrift stand ein Themennachmittag am 27. April 2022 in Merseburg. Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung sowie Unternehmen und Vereinen waren eingeladen, sich zu diesem Thema auszutauschen. Anlässlich der Eröffnung des Wahlkreisbüros von Sven Czekalla MdL in Merseburg hielt unser Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff ein vielbeachtetes Impulsreferat und konnte sich der konzentrierten Aufmerksamkeit aller Anwesenden sicher sein.

Ministerpräsident verleiht Medaille für bürgerschaftliches Engagement

Aus spontaner Hilfsbereitschaft wurde gelebte Solidarität.

Krumpa bei Braunsbedra am Geiseltalsee: Hier lebt Sophia Lehmann-Semisch mit Ihrer Familie. Gemeinsam mit weiteren Unternehmern aus der Region organisierte die Inhaberin einer Pension die Abholung, Unterbringung und Verpflegung von 22 ukrainischen Geflüchteten. Inzwischen sorgt das Team dafür, diese Menschen bei der Bewältigung Ihres Alltags zu unterstützen.

CDU Sachsen-Anhalt bringt neues Grundsatzprogramm auf den Weg

Erste Sitzung der Vorsitzenden der CDU-Landesfachausschüsse mit den Vorsitzenden der Fachkommissionen zur Erarbeitung eines neuen Grundsatzprogramms der CDU Sachsen-Anhalt am 3. Mai 2022 in Ebendorf.

Auf Einladung des Generalsekretärs Mario Karschunke haben sich am 3. Mai 2022 die Vorsitzenden den Fachkommissionen der CDU Sachsen-Anhalt versammelt, um gemeinsam den Grundstein für ihr neues Grundsatzprogramm zu legen.

Mario Karschunke: Senkung der MwSt auf Kraftstoffe! Jetzt!

Angesichts steigender Kraftstoffpreise fordert unser Generalsekretär Mario Karschunke Entlastungen für Privathaushalte und Wirtschaft

Der Krieg in der Ukraine betrifft uns alle. Angst vor einer Eskalation und Ausweitung des Konfliktes, vor nuklearen Katastrophen und Sorge vor Problemen bei der Energieversorgung beschäftigen die Menschen hier bei uns, in Deutschland, Europa und in großen Teilen der Welt. Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Putins Angriff.

Stephen Gerhard Stehli wird neuer Vorsitzender des EAK

Der Evangelisches Arbeitskreis Sachsen-Anhalt hat einen neuen Landesvorstand gewählt.

Am Samstag, dem 5. Februar 2022, hat der Evangelische Arbeitskreis einen neuen Landesvorstand gewählt. Stephen Gerhard Stehli MdL ist der neue Landesvorsitzende des EAK und folgt damit auf Jürgen Scharf, der nach 30 Jahren nicht wieder als Vorsitzender angetreten ist.



Bedeutung des EAK in der Unionsfamilie

Der Evangelische Arbeitskreis der CDU/CSU ist eine Sonderorganisation der CDU, die sich vor allem für die Grundsätze und Ziele christlich-demokratischer und christlich-sozialer Politik einsetzt.

Jürgen Scharf erhält Ehrung für besonderen Verdienst

Nach 30 Jahren Vorsitz des EAK gibt Jürgen Scharf den Staffelstab weiter.

30 Jahre lang war Jürgen Scharf Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises Sachsen-Anhalt. Bei der Wahl des Landesvorstandes des EAK ist er nicht wieder als Vorsitzender angetreten und übergab das Amt an seinen Nachfolger, Stephen Gerhard Stehli MdL. Der Vorsitzende a.D. wird weiterhin als Beisitzer den Vorstand des EAK unterstützen.



Bereits auf dem Landesparteitag der CDU Sachsen-Anhalt wurde Herr Scharf für seine besonderen Verdienste in der Partei  mit der Leo-Herwegen-Medaille ausgezeichnet.