Kreisverband Anhalt-Bitterfeld
Ereignisse Landkreis
01.10.2020
Senioren-Union wählt in Thale neuen Landesvorstand
Auf der Landesversammlung der Senioren-Union Sachsen-Anhalt wurden am 1. Oktober 2020 in Thale ein neuer Landesvorstand und die Delegierten für die Bundesdelegiertenversammlung gewählt.

Prof. Dr. Wolfgang Merbach aus Merseburg (Saale) wurde mit großer Mehrheit als Landesvorsitzender im Amt bestätigt und geht somit in seine vierte Amtszeit. Zu seinen Stellvertretern wurden Georg Heeg aus Köthen (Anhalt), Werner Körner aus Thale und Waldemar Schreiber aus Stendal gewählt. Das Amt des Schatzmeisters übernimmt wieder Günther Zahn aus Thale. Dem neuen Landesvorstand gehören weiterhin Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch MdL, Manfred Czock, Hermann Curdts, Norbert Fischer, Joachim Holz, Dr. Klaus Kutschmann, Magdalena Korte, Ulrich Körber und Jürgen Weigelt als Beisitzer an.

In ihren virtuellen Grußworten betonten der CDU-Landesvorsitzende Minister Holger Stahlknecht MdL, das CDU-Bundesvorstandsmitglied Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff MdL und die Vorsitzende der CDU-Landesgruppe Sachsen-Anhalt im Deutschen Bundestag, Heike Brehmer MdB, die Bedeutung der größten politischen Seniorenvereinigung in Sachsen-Anhalt. Vor Ort gratulierten Angela Gorr MdL, stellv. Kreisvorsitzende der CDU Harz, der designierte Oberbürgermeister der Stadt Halberstadt, Daniel Szarata MdL und der designierte Landrat des Landkreises Harz, Bürgermeister Thomas Balcerowski dem neuen Vorstand.

Prof. Dr. Wolfgang Merbach ging in seiner politischen Rede auf die Rolle der Senioren-Union als starke Vereinigung der CDU ein. „Die Mitgliederpyramide zeigt, dass wir die größte Altersgruppe in der CDU repräsentieren. Unsere Aufgabe und Verpflichtung ist es, die Interessen der älteren Generation zu vertreten und der jungen Generation stets eine begleitende Hand zu geben.“
Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung durch die CDU Sachsen-Anhalt und bei Heike Brehmer MdB, Landrat a.D. Dr. Michael Ermrich, Daniel Szarata MdL und Sepp Müller MdB.

 

26.09.2020
ABI
Matthias Egert als CDU-Kreisvorsitzender wiedergewählt

Matthias Egert aus Zörbig ist als Kreisvorsitzender des CDU-Kreisverbandes Anhalt-Bitterfeld im Amt bestätigt worden. 72 der 73 gültigen Stimmen entfielen auf den seit 2018 amtierenden Kreisvorsitzenden. Kontinuität auch in der weiteren Kreisvorstandsspitze: Sowohl die beiden bisherigen Stellvertreter Sandra Warmuth (Osternienburger Land) und Stefan Wallwitz (Zerbst) als auch der langjährige Kreisschatzmeister Dietmar Krause MdL (Osternienburger Land) wurden mit überaus großer Mehrheit im Amt bestätigt.

Satzungsgemäß sind die Vorstände der Kreisverbände sowie der Orts-, Gemeinde- und Stadtverbände der CDU alle zwei Jahre neu zu wählen. Allerdings war dies vielen Verbänden wegen des Corona-bedingten Versammlungsverbotes bzw. rigider Schutzvorkehrungen  in diesem Jahr bislang kaum möglich. Darauf hat die Bundespolitik reagiert und gestattet, dass Vorstände notfalls bis zum Jahresende 2021 im Amt bleiben könnten. Diese Möglichkeit hat der Anhalt-Bitterfelder Kreisvorstand nicht nutzen wollen, da einerseits die Schutzbestimmungen für politische Versammlungen gelockert werden konnten und zum anderen wegen der im Jahr 2021 bevorstehenden Wahlen zum Deutschen Bundestag und zum Landtag von Sachsen-Anhalt Vollversammlungen einzuberufen sind. So fand der Kreisparteitag und am Vorabend die Nominierung des Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Anhalt sowie die Nominierung des Landtagskandidaten für den Wahlkreis Köthen in einer eigens hierfür ausgestatteten Lagerhalle in Cosa statt.

Erneut zeigten sich die 74 Kreisparteitagsmitglieder offenbar bemüht, alle Regionen des Kreisverbandes im Kreisvorstand abzubilden. So setzt sich der neue Kreisvorstand aus 8 CDU-Mitgliedern aus dem Altkreisgebiet Bitterfeld, 7 CDU-Mitgliedern aus dem Altkreisgebiet Köthen und 3 aus dem Gebiet Zerbst/Anhalt zusammen.

Zu Beginn des Kreisparteitages wurde Bernhard Northoff aus Köthen, der frühere langjährige Kreisvorsitzende, für seine aktive Parteiarbeit als Kreisvorsitzender (bis 2018) wie auch danach mit der Urkunde „Für besondere Leistungen“ geehrt. Sichtlich gerührt dankte er der applaudierenden Versammlung und betonte: „CDU-Mitglied ist man aus Überzeugung und ein Leben lang!“

 

Bereits am Freitagabend hatten die jeweils im Bundestags-Wahlkreis Anhalt und im Landtagswahlkreis Köthen stimmberechtigten CDU-Mitglieder mit Frank Wyszkowski und Olaf Feuerborn ihre CDU-Kandidaten für die Wahlen im kommenden Jahr gewählt. Eine weitere partei-interne Wahl steht am 13. November 2020 bevor: Dann bestimmen die stimmberechtigten CDU-Mitglieder ihren Kandidaten für die Landratswahl in Anhalt-Bitterfeld, welche zeitgleich mit den Landtagswahlen am 6. Juni 2021 stattfindet.

CDU-Kreisvorstand Anhalt-Bitterfeld:

Vorsitzender: Matthias Egert

Stv. Vorsitzende: Sandra Warmuth, Stefan Wallwitz

Kreisschatzmeister: Dietmar Krause

Beisitzer: Melanie Winkler, Gisela Schütze-Freyhsleben, Eberhard Berger, Uwe Schulze, Georg Heeg, Marcel Urban, Sebastian Reichert, Volker Richter, Volker Krüger, Heiko Lehmann (auch Mitgliederbeauftragter des Kreisverbandes), Marian Konratt, Dirk Hoppe, Klaus Hamerla, Maik Leuschner

16.09.2020
JU Zerbst initiiert Aufräumtag

Am kommenden Samstag, dem 19.09.2020, findet in Zerbst zum ersten Mal eine Aktion im Rahmen des „World Clean-up Day" (auf Deutsch etwa: weltweiter Aufräumtag) statt. Ziel dieses Tages ist es, an möglichst vielen Orten der Welt ein Zeichen gegen Umweltverschmutzung und achtloses Entsorgen von Plastikmüll in der Natur zu setzen, indem Müllsammelaktionen durchgeführt werden.

Die Idee, auch in Zerbst einen solchen Einsatz zu organisieren, entstand beim letzten Stammtisch der JU Zerbst/Anhalt. Dort besprachen die Mitglieder kommende Projektideen, wobei sie schnell davon überzeugt waren, dass eine Müllsammelaktion genau das Richtige sei, um unkompliziert etwas Gutes für die Heimat zu leisten. Der internationale World Clean-up Day kam den JUlern da gerade zur rechten Zeit.

Schnell gingen die Überlegungen in die Richtung, viele Mitstreiter für das Projekt zu finden, um möglichst viel Müll sammeln zu können. Der Ortsvorsitzende Justin Wurbs nahm daher Kontakt zur DLRG Ortsgruppe Zerbst/Anhalt e.V. und dem Tanzclub Zerbst e.V. auf, wo er auf offene Ohren stieß. Die beiden Vereine werden am Samstag die Aktion tatkräftig unterstützen und halfen der JU bei der vorbereitenden Organisation. Auch der Zerbster Bürgermeister, Andreas Dittmann (SPD), war der Initiative gegenüber sofort aufgeschlossen, sodass auch die Stadt Zerbst/Anhalt zu den Unterstützern der Gemeinschaftssammelaktion zählt und für den Samstag beispielsweise Container zur fachgerechten Entsorgung des gesammelten Mülls bereitstellen wird.

Die JU Zerbst/Anhalt als Initiator und die beteiligten Institutionen freuen sich, am Samstag gemeinsam gegen Umweltverschmutzung aktiv zu werden und hoffen natürlich auf weitere Unterstützung durch freiwillige Helfer aus der Kommune und der CDU.

[Benkwitz]

02.09.2020
2. Tag in Lüneburg

Am nächsten Morgen (Mittwoch, d. 02.09.20 um 9.45 Uhr) stand vor unserem Hotel eine Pferdekutsche (Kremser) bereit für die Rundfahrt durch die Stadt (sie hat ca. 70000 Einwohner, was etwas schwankt durch die wechselnden Studentenzahlen). Die hübschen Bürgerhäuser, die meisten im Fachwerkstil erbaut mit Klinkersteinen, schmiegten sich eng aneinander und gaben nach jeder Kurve den Blick frei auf weitere Sehenswürdigkeithen, wie z. B. das imposante Rathaus, das aus dem Mittelalter stammt und im Laufe der Zeit immer wieder durch prunkvolle An- und Neubauten ergänzt worden war, und das wir noch näher kennenlernen sollten. Mitten durch die Stadt fliesst das Flüsschen Ilmenau, einst sehr wichtig für den Transport des in Lüneburg gewonnenen und gesiedeten Salzes, das die Stadt damals reich machte.

Leider machen Senkungen von Gebäuden den Stadtvätern Sorgen, da sich im

Untergrund Hohlräume bemerkbar machen, aus denen das geborgene Salz stammte. Dadurch neigen sich die Wände. Dann staunten wir über einen total erhaltenen und noch funktionsfähigen Holzkran, der damals durch zwei Tretmühlenräder angetrieben worden war, zum damaligen Salzumschlag, und zwei original nachgebaute Transportboote.

Dann schloss sich noch ein weiterer Stadtbummel an, zum Fotografieren, bis

wir in einer Freiluftgaststätte direkt an dem hohen Ufer der Ilmenau wieder ein

schönes Mittagessen erhalten haben.

Um 15.45 Uhr war Treffpunkt vor dem Rathaus zu einer Führung durch die altehrwürdigen Säle und Hallen, die alle mit prächtigen Gemälden und Holzschnitzarbeiten verziert und verschönt waren, und die Silber- und Goldschätze aus vergangenen Zeiten bargen.Inzwischen waren Herr Kees de Vries (unser Bundestagsabgeordneter von Sachsen Anhalt und seine Frau) zu uns gestossen und damit mit uns gemeinsam unter den Gästen zur Rede des Lüneburger Ober-Bürgermeisters, Herrn Mägde,(SPD) zugegen waren.

Weiterhin war anwesend Frau Rudolf, die Leiterin der Senioren Union von Lüneburg.

Wir befanden uns in einem hohen repräsentativen Sitzungssaal jüngeren Datums von beeindruckender Schönheit und Anmut. Herr Mägde ergriff das Wort und uns ergriffen seine Worte. Er legte uns eindrucksvoll Freud und Leid seines hohen Amtes dar, was seinen Eindruck nicht verfehlte. Wie wir erlebten und hinterher noch erfuhren, ist er ein Mann, der in seinem Amt begnadet ist und sehr weise vorgeht in seinen Meinungen und Entscheidungen. Das tat gut, daran teilzunehmen und darum zu wissen. Frau Take würdigte dann seine Rede verbunden mit Worten des Dankes und Verständnisses. Anschliessend dann noch ein paar Worte von Frau Rudolf, die sich auf einen baldigen Besuch in Köthen freut und die besonderes Interesse an der Köthener Malschule hat.

Anschliessend konnten wir noch miteinander anstossen. Unter diesen guten Eindrücken stehend fielen mir Worte aus der Bibel ein, wo die Weisheit Gottes aus dem König Salomo spricht (Sprüche 8, 14-16) und zwar sagt sie da: „Mein ist beides,Rat und Tat, ich habe Verstand und Macht. Durch mich regieren die Könige und setzen die Ratsherren das Recht. Durch mich herrschen die Fürsten und die Edlen richten auf Erden,“ So spricht die Weisheit Gottes denen Mut zu, die Verantwortung haben, was zugleich Trost und Ermunterung bedeutet.

Dann (wir waren tief beeindruckt) gingen wir in die Stadt zum gemeinsamen Abendessen in eine gute Gaststätte. Wir wurden in das romantische Kellergewölbe geleitet, was einen eigenen Reiz hatte. Nun lebten die Gespräche wieder auf und wir kamen wieder einander ein Stück näher. Auch an Fröhlichkeit fehlte es nicht,und das Lachen vom Nachbartisch steckte an. Zu

später Stunde besuchte uns noch der CDU-Mann, der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat von Lüneburg, Herr Mencke, und nahm sich Zeit an jedem Tisch zu einem Gespräch. Sehr erfreulich waren seine vernünftigen Ansichten, und wir erinnerten uns freundlich an das Wunder der friedlichen Wende. Er hat noch einen Steinmetzbetrieb, um den er sich kümmern muss. Ein kleines Geschenk für ihn machte viel Freude, als er sich verabschieden musste. Er strahlte Freude und Optimismus aus.  Text mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Schmidt

Neuigkeiten aus der Bundes-CDU
Bund und Länder verschärfen Corona-Regeln

Die Corona-Infektionen in Deutschland nehmen weiter zu. Neben Großstädten wie Berlin, Köln oder München trifft es auch ländliche Räume. Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht deutlichen Anlass zur Sorge: „Wenn Sie mich fragen, was ist das, was mich beunruhigt, dann ist das der exponentielle Anstieg. Und den müssen wir stoppen.” 

Die Corona-Infektionen in Deutschland nehmen weiter zu. Neben Großstädten wie Berlin, Köln oder München trifft es auch ländliche Räume. Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht deutlichen Anlass zur Sorge: „Wenn Sie mich fragen, was ist das, was mich beunruhigt, dann ist das der exponentielle Anstieg. Und den müssen wir stoppen.” 

Helge Braun: Rücksicht nehmen und Verzicht üben

Die Corona-Infektionszahlen steigen weiter. Neben Berlin werden auch weitere Großstädte zu so genannten Corona-Hotspots. Kanzleramtsminister Helge Braun hat sich angesichts dieser Entwicklung im Spiegel und im Bericht aus Berlin zu notwendigen Maßnahmen geäußert. Mit Blick auf die Situation in anderen Ländern warnt der Kanzleramtsminister davor, das Virus nicht ernst zu nehmen. Er fordert: „Die Vorsicht in der Bevölkerung muss insgesamt wieder steigen.“ Beschränkungen und Regeln müssen durchgesetzt werden. Empfindliche Bußgelder für Maskenmuffel sind richtig.

Die Corona-Infektionszahlen steigen weiter. Neben Berlin werden auch weitere Großstädte zu so genannten Corona-Hotspots. Kanzleramtsminister Helge Braun hat sich angesichts dieser Entwicklung im Spiegel und im Bericht aus Berlin zu notwendigen Maßnahmen geäußert. Mit Blick auf die Situation in anderen Ländern warnt der Kanzleramtsminister davor, das Virus nicht ernst zu nehmen. Er fordert: „Die Vorsicht in der Bevölkerung muss insgesamt wieder steigen.“ Beschränkungen und Regeln müssen durchgesetzt werden. Empfindliche Bußgelder für Maskenmuffel sind richtig.

Paul Ziemiak: Die Gewalt in Belarus muss ein Ende haben

Im Kampf gegen das Regime von Machthaber Alexander Lukaschenko in Belarus haben Vertreter der Union der Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja Unterstützung bei der Forderung nach Neuwahlen zugesagt. „Herr Lukaschenko ist nicht der gewählte Präsident. Wahlfälscher können keine Wahlsieger sein“, sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak nach dem Treffen in Berlin. Weiter forderte er: „Die Gewalt in Belarus muss ein Ende haben. Die politischen Gefangenen müssen freigelassen werden. Ich fordere die Einleitung von Strafverfahren und die gerichtliche Verfolgung der Täter der Gewaltexzesse.“ Es müsse eine Strafverfolgung gegen diejenigen geben, die Gewalt zu verantworten haben und auch die die Wahlen manipuliert hatten. Ziemiak betonte: „Wir stehen hinter den Menschen, die in Belarus friedlich für ihre Freiheit kämpfen. Swetlana Tichanowskaja ist für uns die Anführerin des demokratischen Belarus.“

Im Kampf gegen das Regime von Machthaber Alexander Lukaschenko in Belarus haben Vertreter der Union der Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja Unterstützung bei der Forderung nach Neuwahlen zugesagt. „Herr Lukaschenko ist nicht der gewählte Präsident. Wahlfälscher können keine Wahlsieger sein“, sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak nach dem Treffen in Berlin. Weiter forderte er: „Die Gewalt in Belarus muss ein Ende haben. Die politischen Gefangenen müssen freigelassen werden.

AKK: gesamtdeutsche CDU und Wiedervereinigung sind Erfolgsgeschichte

Vereint seit damals. Geeint für morgen. In diesen Tagen jähren sich die Deutsche Einheit und der Vereinigungsparteitag der CDU zum 30. Mal. Aus diesem Anlass hat die CDU-Vorsitzende, Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, in einer E-Mail an die Mitglieder der CDU an diese bewegenden Momente der gesamtdeutschen Geschichte erinnert.

Vereint seit damals. Geeint für morgen. In diesen Tagen jähren sich die Deutsche Einheit und der Vereinigungsparteitag der CDU zum 30. Mal. Aus diesem Anlass hat die CDU-Vorsitzende, Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, in einer E-Mail an die Mitglieder der CDU an diese bewegenden Momente der gesamtdeutschen Geschichte erinnert.

Liebe Freundinnen und Freunde,

Deutschland, einig Vaterland!

Heute ist es so weit: Wir feiern 30 Jahre Deutsche Einheit! Seit genau 10.959 Tagen ist unser Land wiedervereint. Fast elftausend Tage, in denen wir Schritt für Schritt wieder das geworden sind, was wir immer sein wollten: Deutschland, einig Vaterland.

Bei allen Aufgaben, die noch vor uns liegen, ist die Wiedervereinigung vor allem eins: ein friedliches Wunder. Auf die nächsten 30 Jahre, Deutschland!

Heute ist es so weit: Wir feiern 30 Jahre Deutsche Einheit! Seit genau 10.959 Tagen ist unser Land wiedervereint. Fast elftausend Tage, in denen wir Schritt für Schritt wieder das geworden sind, was wir immer sein wollten: Deutschland, einig Vaterland.

Bei allen Aufgaben, die noch vor uns liegen, ist die Wiedervereinigung vor allem eins: ein friedliches Wunder. Auf die nächsten 30 Jahre, Deutschland!

Paul Ziemiak: Der Mut zur Freiheit hat gesiegt

Wenn wir an den 3. Oktober 1990 denken, erinnern wir uns an den 9. November 1989, an die historische Nacht, in der sich nach 28 Jahren endlich die Berliner Mauer geöffnet hat. Damals eine Weltsensation – und ein Gänsehautmoment noch heute. Wenn ich an den Tag der Deutschen Einheit denke, kommt bei mir der 4. Juni 1989 hinzu, ein Frühlingssonntag, an dem die Polen zum ersten Mal eine – halbwegs – demokratische Wahl hatten. Jeder dritte Sitz im Parlament wurde in freier Wahl vergeben – und alle gingen an die Opposition. [Solidarność] Dieser Schrei nach Freiheit wurde überall gehört, auch in der DDR. 

Für mich, den Vierjährigen, kam diese Wahl viel zu früh, um sie zu begreifen. Für meine Eltern zu spät, um selbst in ihrer Heimat daran teilzunehmen. Sie hatten 1988 mit meinem Bruder und mir Polen verlassen. Als unser Geburtsland die Freiheit wählte – so viel Freiheit, wie sie durfte –, bezog meine Familie die erste Unterkunft in Iserlohn.

Wenn wir an den 3. Oktober 1990 denken, erinnern wir uns an den 9. November 1989, an die historische Nacht, in der sich nach 28 Jahren endlich die Berliner Mauer geöffnet hat. Damals eine Weltsensation – und ein Gänsehautmoment noch heute. Wenn ich an den Tag der Deutschen Einheit denke, kommt bei mir der 4. Juni 1989 hinzu, ein Frühlingssonntag, an dem die Polen zum ersten Mal eine – halbwegs – demokratische Wahl hatten. Jeder dritte Sitz im Parlament wurden in freier Wahl vergeben – und alle gingen an die Opposition.

Paul Ziemiak: Das Verbindende über das Trennende stellen

Im Interview mit T-Online hat Generalsekretär Paul Ziemiak zum 30. Jahrestag der Einheit deutlich gemacht, dass die Deutschen auf das Erreichte stolz sein können. „Ich glaube, dass das Land noch nie so vereint war wie jetzt“, betonte er und sagte weiter: „Wir leben im besten Deutschland, das es je gab. Am Tag der Deutschen Einheit sollte wir uns bewusst machen, in was für einem wunderbaren Land wir leben.“

Er habe jedoch Verständnis dafür, wenn manche Bürgerinnen und Bürger am 30. Jahrestag der Einheit frustriert seien. „Wir sprechen sehr oft über den Mut der Menschen, der die Mauer zum Einsturz brachte. Viel zu selten würdigen wir das, was diese Menschen nach der friedlichen Revolution geleistet haben, wie sie mit den vielen Umbrüchen umgegangen sind und diese gemeistert haben.“ Manche Dinge könnten noch besser gemacht werden, wie zum Beispiel die finanzielle Absicherung der Frauen oder die Entschädigung der SED-Opfer. Insgesamt sei Deutschland aber auf einem guten Weg.

Im Interview mit T-Online hat Generalsekretär Paul Ziemiak zum 30. Jahrestag der Einheit deutlich gemacht, dass die Deutschen auf das Erreichte stolz sein können. „Ich glaube, dass das Land noch nie so vereint war wie jetzt“, betonte er und sagte weiter: „Wir leben im besten Deutschland, das es je gab. Am Tag der Deutschen Einheit sollte wir uns bewusst machen, in was für einem wunderbaren Land wir leben.“

Beste Chancen für gute Versorgung mit der digitalen Patientenakte

Seit diesem Jahr gibt es das eRezept und im kommenden Jahr kommt die elektronischen Patientenakte. Damit haben Patienten Zugang zu ihren Daten – das ist der Grundstein für die Medizin von morgen. Digitale Medizin wird Teil unseres Alltags.

Durch dieses Mehr an Daten können Patienten in Zukunft besser behandelt werden. Denn wichtige Daten stehen so im Notfall schneller zur Verfügung. Außerdem können Doppeluntersuchungen vermieden werden, was zu einer geringeren Belastung der Patienten führt. Und die elektronische Patientenakte gibt Patienten die Kontrolle über unsere eigenen Gesundheitsdaten: Jeder kann selbst bestimmen, ob die Daten in der elektronischen Akte gespeichert werden und kann per Smartphone oder Tablet selbst seine Akte einsehen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist überzeugt: „Wenn die elektronische Akte erst einmal eingeführt ist, wird das eine gewaltige Dynamik auslösen: Mit vielen ergänzenden App-Angeboten, etwa zur Beratung oder mit Präventionsangeboten.“

Seit diesem Jahr gibt es das eRezept und im kommenden Jahr kommt die elektronischen Patientenakte. Damit haben Patienten Zugang zu ihren Daten – das ist der Grundstein für die Medizin von morgen. Digitale Medizin wird Teil unseres Alltags.

Bundeshaushalt 2021 im Zeichen der Corona-Krise

In ihrer Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, die Gefahr durch Corona weiter ernstzunehmend. Auch ihr falle es zunehmend schwerer, sich an die Maßnahmen zu halten: „Als Mensch vermisse ich am meisten spontane Begegnungen und Unbeschwertheit“, sagte sie in der Haushaltdebatte im Bundestag. „Wir sehen, wie sehr seit mehr als einem halben Jahr Corona unser Leben, unsere Arbeit und auch den Haushalt bestimmt.“ Gerade mit Blick auf Herbst und Winter sei es wichtig, dass sich alle an die Corona-Regeln halten. Sie werde alles dafür tun, einen landesweiten Shutdown zu verhindern, weil die Einschränkungen vom Frühjahr belastend waren und Ungerechtigkeiten verschärft haben. Deswegen seien die jüngsten Beschlüsse mit den Ländern richtig, damit die Situation nicht außer Kontrolle gerate.

In ihrer Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, die Gefahr durch Corona weiter ernstzunehmend. Auch ihr falle es zunehmend schwerer, sich an die Maßnahmen zu halten: „Als Mensch vermisse ich am meisten spontane Begegnungen und Unbeschwertheit“, sagte sie in der Haushaltdebatte im Bundestag.

Abwanderung von Ost nach West gestoppt

30 Jahre nach der Wiedervereinigung ist längst nicht alles gut. Aber in den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich Vieles zum Positiven entwickelt. Ein Beispiel: die Abwanderung von Ost nach West ist gestoppt. 

Wir können uns heute kaum noch vorstellen, wie groß die Umbrüche und Veränderungen waren in jenen ersten Jahren. Direkt nach der Wiedervereinigung und noch weit bis in die 2000er Jahre hieß Deutsche Einheit für viele Ostdeutsche vor allem eins: auf in den Westen. Gerade junge Menschen suchten ihr Glück außerhalb der Grenzen der ehemaligen DDR. Sie ließen Familie, Freunde und Vertrautes zurück. Heute ziehen genauso viele Menschen aus dem Osten in den Westen wie andersrum. Oder sie entscheiden sich für ein Leben in ihrer Heimat. Weil das wiedervereinte Deutschland überall schön ist und an vielen Orten Perspektiven bietet – ob in Ost oder West, Nord oder Süd.  

30 Jahre nach der Wiedervereinigung ist längst nicht alles gut. Aber in den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich Vieles zum Positiven entwickelt. Ein Beispiel: die Abwanderung von Ost nach West ist gestoppt. 

Neuigkeiten aus der Landes-CDU
Haseloff: Corona-Regeln „knallhart und stringent“ umsetzen

Corona-Gipfel im Kanzleramt:  Reiner Haseloff begrüßt die neuen Regeln und fordert ein schnelles Handeln, um eine Ausbreitung zu vermeiden.

Auf dem Corona-Gipfel im Kanzleramt in Berlin hat Dr. Reiner Haseloff die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder dazu aufgerufen, die beschlossenen Corona-Regeln “knallhart und stringent” durchzusetzen. “Wenn wir jetzt nicht handeln, breiten sich die Hotspots so schnell und breit aus, dass wir die Dämme irgendwann nicht mehr halten können”, sagte Reiner Haseloff.

Spitzenkandidatur und 30 Jahre Wiedervereinigung
Stahlknecht_Auf ein Wort

In seiner Rubrik "Auf ein Wort" äußert sich Stahlknecht zur Spitzenkandidatur Dr. Haseloffs und zu 30 Jahren Wiedervereinigung.

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich freue mich sehr, dass unser Ministerpräsident, Dr. Reiner Haseloff, gestern der Bitte des Generalsekretärs Sven Schulze und mir entsprochen hat, unsere Partei als Spitzenkandidat erneut in den Landtagswahlkampf zu führen.

Spitzenkandidat: Reiner Haseloff führt die Partei durch die Wahl

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff tritt als Spitzenkandidat der CDU Sachsen-Anhalt bei der Landtagswahl am 06. Juni 2021 an.

Der CDU-Landesvorsitzende Holger Stahlknecht begrüßt die Entscheidung und setzt mit Dr. Reiner Haseloff gemeinsam in der CDU-Führung auf personelle Kontinuität. 

News und Infos zum Umgang mit der Corona-Pandemie

Vor dem Hintergrund der Ausbreitung von COVID-19 sammelt die  CDU Sachsen-Anhalt hier alle News und Infos rund um die Pandemie.

Schulstart und/trotz Corona: Wie geht's weiter, Herr Tullner?
Marco Tullner

Nach der Corona-Pause startet in Sachsen-Anhalt die Schule wieder. Marco Tullner erklärt die Details zum Schulstart in Corona-Zeiten.

Herr Tullner, wie sieht der Start ins neue Schuljahr unter Corona-Bedingungen aus?

Marco Tullner: Am Donnerstag startet endlich wieder die Schule in Sachsen-Anhalt. Ich freue mich sehr, dass das gelungen ist. Wir starten mit einer zweitägigen Maskenpflicht, um sicherzustellen, dass alle Schülerinnen und Schüler und auch alle Kolleginnen und Kollegen die neuen Gesundheitsbestimmungen kennen.

Holger Stahlknecht plädiert für ein Ende der Geisterspiele
Holger Stahlknecht

Die Gesundheitsminister der Länder wollen keine Rückkehr der Fans in die Stadien. Holger Stahlknecht sieht das anders.

Die Gesundheitsminister aller Bundesländer haben sich darauf geeinigt, dass es wegen der Corona-Pandemie noch bis Ende Oktober 2020 Geisterspiele in den Fußballstadien geben soll.